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Swap-Prozess: BAWAG geht von mehrjährigem Verfahren aus

WIEN / LINZ. Die BAWAG geht davon aus, dass der bereits seit 2013 andauernde Zivilprozess gegen die Stadt Linz noch mehrere Jahre dauern wird, bis ein abschließendes und vollstreckbares Urteil vorliegt.

Bawag fegt Linzer Vergleichs-Vorstoß vom Tisch: "Kein vernünftiges Angebot"

Bawag-Chef Byron Haynes Bild: Reuters

Diese Auffassung vertritt das BAWAG-Management im heute im Amtsblatt veröffentlichten Anhang zum Jahresabschluss 2016. Der Rechtsstreit selbst begann bereits im November 2011.

"Die BAWAG hat eine unverändert starke Rechtsposition und ist auf die anstehenden Gerichtsverhandlungen gut vorbereitet", heißt es in den Erläuterungen zum Jahresabschluss.

"Es ist schwer abschätzbar, wie lange das Verfahren noch dauern wird. Basierend auf Erfahrungswerten wird jedoch die weitere Verfahrensdauer bis ein abschließendes, vollstreckbares Urteil vorliegt, mit mehreren Jahren angenommen", so das Management.

Wieviel in der Bilanz betragsmäßig für den Rechtsstreit und das zugrundeliegende Swap-Geschäft berücksichtigt wurden, muss die Bank aufgrund einer Schutzklausel nicht angeben.

Nach Beendigung des Geschäftes sei das Derivat ausgebucht worden und eine Forderung in die Position Forderung an Kunden eingestellt worden. Der Forderungsbuchwert stütze sich auf entsprechende Rechts- und andere Gutachten, die die Höhe der Forderung unterstützen, heißt es.

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Artikel nachrichten.at/apa 31. März 2017 - 17:24 Uhr
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