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Steirische Fusion: „Murtal“ ab Jänner neuer Bezirk

Aus zwei mach eins: Mit dem neuen Jahr verschwinden die steirischen Bezirke Judenburg und Knittelfeld von der politischen Landkarte: Sie fusionieren zum neuen Bezirk „Murtal“ samt gleichnamiger Bezirkshauptmannschaft (BH), deren Zentrale in Judenburg sein wird. In der Außenstelle Knittelfeld bleiben der Sozialbereich, Amtsarzt, Forstwesen und der Bezirksschulrat angesiedelt. Bürgerservice-Stellen wird es in Judenburg wie in Knittelfeld geben.

Neue Kfz-Kennzeichnen mit „MT“ für Murtal werden ab 1. Juli auch schrittweise die bisherigen Kürzel „KF“ und „JU“ ersetzen. Was in Knittelfeld und Judenburg weniger Aufregung verursacht als in Bad Aussee, das 2012 ebenfalls seines Kfz-Kürzels „BA“ verlustig gehen wird. Grund dafür ist die Auflassung der Expositur Bad Aussee, die künftig als Außenstelle der BH Liezen geführt wird.

Durch die Fusion der Bezirke Judenburg und Knittelfeld sollen kurzfristig 500.000 Euro, längerfristig bis zu zwei Millionen Euro pro Jahr eingespart werden, sagt der steirische Landesamtsdirektor Helmut Hirt. Die Bezirkszusammenlegung ist Teil der steirischen Verwaltungsreform, mit der Landeshauptmann Franz Voves (SP) und sein Vize Hermann Schützenhöfer (VP) die Ausgaben des Landes drastisch kürzen wollen.

Keine Fusionen in Oberösterreich

In Oberösterreich drängen Industriellenvereinigung und FPÖ auf eine Zusammenlegung von Bezirken. Was Landeshauptmann Josef Pühringer (VP) mit Verweis auf die Bürgernähe der Behörden ablehnt. Stattdessen soll das Personal der derzeit 15 Bezirkshauptmannschaften in den nächsten Jahren um fünf Prozent verringert werden. Dadurch spare man, so Pühringer, letztlich 3,25 Millionen Euro pro Jahr, was der ersatzlosen Streichung einer ganzen Bezirkshauptmannschaft oder der Zusammenlegung von dreien entspreche.

von Expert22 (67) · 30.12.2011 23:58 Uhr
um Argumente und Ausreden ist unser LH nie verlege

Gebe airbase & Pilatus völlig Recht, unser LH hat für alles Ausreden, oder findet fadenscheinige Argumente, aber er will ja keinem von seinen Schäfchen wehtun oder es sich mit jemandem verscherzen!!!
Solche Politiker gibt es in Österreich zu Hauf, es wird Zeit dass einmal ein frischer Wind weht und echte Reformen angegangen werden und diese müssen wehtun, alles andere ist zum vergessen!

(2)
von airbase (852) · 30.12.2011 16:30 Uhr
positivbeispiel

pühringer kann davon lernen, wenn er will

(3)
von pilatus (14519) · 30.12.2011 16:35 Uhr
airbase

Pühringer war schon immer beratungsresistent, sodass er auch als Finanzreferent einen Schuldenberg von 1,5 Milliarden aufbaute, obwohl sämtliches Landesvermögen verscherbelt wurde.

Es wird Zeit, dass man Pühringer ins Ausgedinge schickt, aber ein Nachfolger ist nicht in Sicht, höchstens ein paar Einschleimer, die sich in Stellung brachten.

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Artikel 30. Dezember 2011 - 00:04 Uhr
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