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OÖ-Budget: Gewerkschaft fürchtet Reallohnverlust

LINZ. Die Gewerkschaften machen gegen die Pläne des Landes Oberösterreich, die Gehälter der öffentlich Bediensteten nur um ein knappes Prozent erhöhen zu wollen, mobil.

Norbert Haudum Bild: GdG

Sie fürchten, dass "65.000 Beschäftigte mit Lohn- und Gehaltserhöhungen unter der Inflationsrate abgespeist" werden und reale Einkommensverluste erleiden könnten. Daher wurde am Dienstag eine Unterschriftenaktion als "erster Schritt" gestartet.

Für die Gehälter im öffentlichen Dienst wurde im Haushalt 2018 ein Plus von einem knappen Prozent budgetiert. Es werde keine Nulllohnrunde geben, aber das Land werde auch "nicht jeden Sprung, der auf Bundesebene ausverhandelt wird", mitmachen können, hatte Finanzreferent LH Thomas Stelzer (ÖVP) angekündigt.

"Niemand kann mir erzählen, dass es gerecht ist, einem Stadtgärtner oder einer Reinigungsfrau im Spital die ohnehin bescheidenen Einkünfte real zu kürzen", kritisierte Norbert Haudum, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Younion, am Dienstag in einer Aussendung. Das werde man sich nicht kampflos gefallen lassen. Die Unterschriftenaktion sei ein erster Schritt, weitere seien in Planung. Rückendeckung erhält er von der vida und der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier, die befürchten, dass auch die Mitarbeiter in den Ordensspitälern sowie in privaten Kinderbetreuungseinrichtungen betroffen sein könnten.

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Artikel nachrichten.at/apa 14. November 2017 - 14:22 Uhr
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