Der erwartete Wechsel in der Landesregierung wurde am Montag 12 Uhr in einer Pressekonferenz nach dem ÖVP-Landesparteivorstand bekannt gegeben: Der bisherige VP-Landesgeschäftsführer Michael Strugl wird neuer Wirtschaftslandesrat. Er folgt damit Viktor Sigl nach, der Friedrich Bernhofer, der in Pension geht, als Erster Landtagspräsident nachfolgen soll.
Geheimhaltung hielt nicht
Die Inszenierung war so schön geplant, doch leider war die Strategie nicht aufgegangen. Wenn alles Interesse auf den Ausgang der Wehrpflicht-Volksbefragung ausgerichtet ist – so das Kalkül –, wollte der VP-Landesparteivorstand in aller Ruhe und abseits vom medialen Interesse eine wichtige Personalrochade durchziehen: den Wechsel von Viktor Sigl (58) zu Michael Strugl (49) als neuem Wirtschaftslandesrat. Doch es sollte anders kommen. Bereits Freitagabend in ihrer Online- und Samstag in der Printausgabe berichteten die OÖNachrichten von diesem Vorhaben. Mit der Geheimhaltung war es damit vorbei. Am geplanten Ablauf wurde dennoch festgehalten: Am Montag 10.30 Uhr traf sich der aus rund 30 Mitgliedern bestehende Parteivorstand unter dem Vorsitz von Landesparteiobmann Josef Pühringer in der VP-Zentrale Gleißnerhaus in Linz, um die seit langem geplante Rochade durchzuziehen. Die Wahl Strugls erfolgte – so wie bei allen Regierungsfunktionen der Volkspartei üblich – geheim.
Angelobung im April
Ebenfalls entschieden wurde, wer Strugl in seiner Funktion als Landesgeschäftsführer der Volkspartei nachfolgen wird. Strugls bisheriger Stellvertreter, der 33-jährige Wolfgang Hattmannsdorfer aus Linz, wurde zum neuen Chef im Gleißnerhaus gekürt. Das freiwerdende Landtagsmandat soll Barbara Tausch (31) erhalten, weil der Listennächste Ferdinand Tiefnig sein Mandat im Bundesrat weiter ausüben will. Alle Entscheidungen der 28 Mitglieder des Landesparteivorstandes erfolgten einstimmig, lediglich bei Hattmansdorfer gab es zwei Enthaltungen. Die Wechsel sollen erst in der Landtagssitzung am 18. April vollzogen werden, damit begonnene Projekte noch abgewickelt und abgeschlossen werden können.
Wahlkampfstrategen
Hattmannsdorfer ist promovierter Sozial- und Wirtschaftswissenschafter, seit 2010 VP-Gemeinderat in Linz und hat Strugl als dessen damaliger Büroleiter bereits beim für die ÖVP so erfolgreichen Landtagswahlkampf 2009 unterstützt. Das Erarbeiten und Umsetzen erfolgreicher Wahlkampfstrategien war es auch, das Strugls Position in der Partei festigte und ihn zum logischen Kandidaten für ein Regierungsamt machte. Dass der Karrieresprung auf den Sessel des Wirtschaftslandesrates dennoch Jahre auf sich warten ließ – eigentlich war er schon nach der Landtagswahl 2009 geplant gewesen –, war darauf zurückzuführen, dass Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl bis zuletzt auf seinem Mann Sigl beharrt hatte. Leitl ist auch Obmann des schwarzen Wirtschaftsbundes, und diesem steht die Besetzung des Wirtschaftslandesrats traditionell zu.
Vergangene Woche hatten sich Parteichef Pühringer und der mächtige Kammerboss Leitl schließlich auf den nun stattfindenden Wechsel geeinigt. Damit Sigl wie geplant das Amt des Ersten Landtagspräsidenten übernehmen kann, muss sich der jetzige Präsident Friedrich Bernhofer zurückziehen. Doch er hatte schon vor Monaten angekündigt, diesen Schritt tun zu wollen.
Wieder ein Sympathie- und Leistungsträger, den Pühringer aus seinem Hütchen zaubert.
Einen Verantwortungsträger kann man schwer finden, in der Partei der Fleißigen.
Einen Hoffnungsträger haben sie nicht und es ist auch keiner in Sicht.
Sind sie in der Pension/Frühpension?
Oder arbeiten sie in der Arbeit nichts?
Kaum steht irgendwo etwas über eine/n ÖVP PolitikerIn, tummelt sich schon die ganze Horde und verunglimpft die Personen. Sind jetzt alle, die in der Politik Karriere machen Taugenichts und Verbrecher?
In jedem Forum das Selbe. Egal welche Zeitung. Überall werden die Foren mit dummen Angriffen zugemüllt.
Ist das der ganze Sinn von solchen Einrichtungen? Von der Früh bis spät abends immer die gleichen Namen mit unzähligen, niveaulosen Einträgen.
ÖGB, Arbeiterkammer, Spö das ganze Netzwerk der Partei( Arbö, Samariterbund, SJ, Rote Falken, Naturfreunde, Volkshilfe, Pensionistenbund, usw.), Magistrat Linz, da lassen sich bestimmt ein paar Berufsposter unterbringen und erhalten, bezahlt werden sie sowieso von der Allgemeinheit.
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