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Kosten für Flüchtlinge in der Grundversorgung deutlich gesunken

LINZ. Die Kosten für Flüchtlinge in der Grundversorgung sind in Oberösterreich zuletzt stark gesunken, wie Integrations-Landesrat Rudi Anschober (Grüne) am Mittwoch mitteilte.

Asylwerber

(Symbolbild) Bild: (Volker Weihbold)

Gründe seien schnellere Asylverfahren und weniger Neu-Anträge. Bei den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) sei der Rückgang der vom Land zu tragenden Kosten besonders deutlich.

Derzeit würden sich in Oberösterreich 11.074 Asylwerbende in der Grundversorgung von Bund und Land befinden, rechnete Anschober in einer Aussendung vor, davon 2.557 im Privatverzug. Bei den UMF sank die Zahl von 667 im Vorjahr auf nunmehr 362, bis Anfang 2018 sollen es nur mehr rund 160 sein. Daher würden in den kommenden Monaten weitere Quartiere geschlossen, so der Landesrat.

Die Kosten für die UMF, die sich aus Tagsatz, Krankenversicherung, Schulgeld, Bekleidung und Deutschkursen zusammensetzen, betrugen laut Anschober vor einem Jahr noch 58.073, aktuell 32.395 Euro pro Tag. Davon müsse das Land aber derzeit nur 2.138 Euro täglich bezahlen. Denn für 83,5 Prozent dieser Jugendlichen - jene, die schon mindestens ein Jahr in der Grundversorgung sind - komme der Bund zur Gänze auf, für die restlichen habe das Land 40 Prozent der Kosten zu tragen.

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Artikel nachrichten.at/apa 27. September 2017 - 16:34 Uhr
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