Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Samstag, 23. Juni 2018, 00:48 Uhr

Linz: 11°C Ort wählen »
 
Samstag, 23. Juni 2018, 00:48 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Landespolitik

Hohe Wahlkampfkosten der Landes-VP bleiben straffrei

LINZ. Die Landes-VP hat für die Landtagswahl 2015 zwar zu viel Geld ausgegeben, eine Strafzahlung bleibt der Partei aber erspart. Der "Unabhängige ParteienTransparenz-Senat" (UPTS) im Bundeskanzleramt hat das Verfahren eingestellt.

Bild: HERBERT NEUBAUER (APA/HERBERT NEUBAUER)

Überraschung ist das keine, denn der Verfassungsgerichtshof hat die Wahlkampfkostengrenzen bei Landes- und Gemeindewahlen bereits im Jänner aufgehoben.

Seit dem Parteiengesetz 2012 dürfen die Parteien bei Bundes-, Landes- und Gemeindewahlen sowie bei den Wahlen zum EU-Parlament maximal sieben Mio. Euro in den Wahlkampf stecken. Bei Überschreitungen droht eine Geldstrafe, wie sie SPÖ, ÖVP und Team Stronach nach der Nationalratswahl sowie die niederösterreichische ÖVP nach der Landtagswahl 2013 bezahlen mussten.

Der Verfassungsgerichtshof hat im Jänner allerdings entschieden, dass diese vom Bund verfügte Wahlkampfkosten-Obergrenze nur für Bundeswahlen gilt. (Den entsprechenden Schriftsatz dazu finden Sie hier.) Für die Begrenzung der Wahlkampfkosten bei Landes- und Gemeindewahlen sind demnach die Bundesländer selbst zuständig, die die entsprechenden Gesetze nun im jeweiligen Landtag selbst beschließen müssten.

Dass die oberösterreichische ÖVP die Grenze bei der Landtagswahl 2015 um 339.551,35 Euro überschritten hat, bleibt damit ohne Folgen. Der Parteien-Senat im Kanzleramt hat das Verfahren eingestellt: "Diese jüngst vom Verfassungsgerichtshof vertretene Rechtsansicht im vom UPTS zur Kenntnis zu nehmen", heißt es in dem mit 15. Februar datierten Bescheid (http://go.apa.at/8j8kJ3sd). In Oberösterreich haben ÖVP und FPÖ bereits eine eigene Wahlkampfkostengrenze in Aussicht gestellt, beschlossen wurde die Reform aber noch nicht.

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at/apa 08. April 2017 - 08:11 Uhr
Mehr Landespolitik

Nachbeben nach Podgorscheks Auftritt: "Angriff auf Säulen der Demokratie"

LINZ/WIEN. Politologen sehen hinter den Aussagen des FPÖ-Landesrates gezielte Strategie.

Mit dem neuen Chef wird auch die Bildungsdirektion umgebaut

LINZ. Minister Faßmann bestellte den bisherigen PH-Vizerektor Alfred Klampfer zum Bildungsdirektor des Landes.

Klampfer wird Bildungsdirektor in Oberösterreich

LINZ. OÖN-Leser wussten es zuerst: Der derzeitige Vizerektor der pädagogischen Hochschule der Diözese ...

Landes-SPÖ mit Zusatzfragen

LINZ. Bis 29. Juni läuft die SP-interne Mitgliederbefragung über das künftige Parteiprogramm und die ...

Treffen der "traditionellen Freunde"

LINZ. Österreichisch-bayerische Regierungskonferenz in Linz als Symbol guter Beziehungen.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!