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Erdogan-Gegner versammelten sich gestern in Wels

WELS. Die Polizei beobachtete gestern um 17 Uhr mit Argusaugen einen Vortrag des Vereins "Mesopotamia" im Cordatussaal der evangelischen Pfarre in der Innenstadt.

Der kurdische Verein sei nach Auskunft von Türkei-Beobachter Efgani Dönmez politisch sehr aktiv, aber in Sachen Verfassungs-Referendum in der Türkei bislang hierzulande nicht aktiv geworden.

Vereinssprecherin Özgüer Tas behauptete kurz vor der Veranstaltung: "Wir geben keine politischen Statements ab, machen hier keinen türkischen Wahlkampf, wir sind österreichische Staatsbürger." Freilich werde aufgezeigt, dass die Anhänger von Präsident Erdogan in Österreich in einer Parallelwelt leben. Der Verein sei aber eine demokratische Plattform. "Wenn Anhänger von Erdogan kommen, können auch sie ihre Meinung äußern", versichert Tas.

Polizei im Einsatz

Die Polizei werde die Versammlung überwachen, sagte Pressesprecher David Furtner am Nachmittag. Ein Verbot sei unmöglich, weil keine Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit vorliege. Es gäbe auch keine Handhabe, wenn der Vortrag nicht wie gefordert 24 Stunden vor Beginn angemeldet werde. Die Polizei erfuhr gestern durch die OÖN vom Vortrag.

Lothar Müller, Kurator der evangelische Pfarre, sagt: "Der Verein ist erstmals eingemietet, hat vor zwei Wochen den Saal reserviert und dezidiert ausgeschlossen, dass es sich um eine politische Veranstaltung handelt. Dafür ist bei uns kein Platz. Wenn uns allerdings wer hinters Licht führt, wird es schwierig." (müf)

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Artikel 18. März 2017 - 00:04 Uhr
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