Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Samstag, 25. März 2017, 22:41 Uhr

Linz: 9°C Ort wählen »
 
Samstag, 25. März 2017, 22:41 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Landespolitik

Einigung: Land übernimmt 40 Prozent der Kosten für neue Brücke

LINZ. Land Oberösterreich und Stadt Linz haben sich Mittwochabend über die Aufteilung der Baukosten für die neue Linzer Donaubrücke geeinigt. 40 Prozent der veranschlagten 60 Millionen Euro übernimmt das Land

Neue Eisenbahnbrücke steht in vier Jahren - wenn alles gut geht

Das Modell soll bis August 2020 in die Wirklichkeit übertragen sein. Bild: Mimram

Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) hatte vor Beginn der Gesprächsrunden im November noch auf eine Fifty-Fifty-Lösung gedrängt. Drei Verhandlungstermine hat es gebraucht, bis man sich auf diesen Verteilungsschlüssel verständigen konnte. Er ist jetzt Teil eines Gesamtpaketes geworden. So wird sich das Land auch an den Planungskosten für die kommende zweite Linzer Schienenachse mit 45 Prozent beteiligen.

Nachdem die Querung von Linz-Urfahr hinüber zur Donaulände auch für die Pendler aus dem Mühlviertel eine notwendige Verkehrsachse bedeutet, sollte sich das Land an den Errichtungskosten beteiligen. Als Baubeginn ist November nächsten Jahres vorgehen, im August 2020 dann die Verkehrsfreigabe.

Der Neubau einer Donauquerung war notwendig geworden, da die über 100 Jahre alte Stahlkonstruktion des Hofschlossers Anton Biro gefährlich verrostet war. Ob das bestehende Bauwerk saniert oder durch ein neues ersetzt werden soll, darüber entstand 2015 ein kommunalpolitischer Disput. Dieser mündete in einer Volksbefragung. Zwei Drittel der Linzer votierten für den Neubau. 

Aber nicht nur das Land machte am Mittwoch der Stadt Zugeständnisse. Im Gegenzug erklärte Luger, die Stadt Linz werde ihren Kündigungsverzicht aus dem Finanzierungsvertrag für das Kepler Universitätsklinikum um weitere drei Jahre verlängern. Damit wäre ein eventueller Ausstieg frühestens Ende 2022 möglich. Ausgerechnet die Linzer ÖVP hatte angesichts der angespannten finanziellen Haushaltslage der Stadt den Ausstieg aus der erst im Vorjahr gegründeten Uniklinik in den Raum gestellt. Die 25-Prozent-Beteiligung sei ein Fehler gewesen, hieß es. Dem ausverhandelten Kompromiss stimmten jedenfalls alle Verhandler der ÖVP, FPÖ und SPÖ von Stadt und Land zu.

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at/apa 08. Dezember 2016 - 10:47 Uhr
Weitere Themen

Bildungsdirektor kommt, Enzenhofer geht

Der Lehrergewerkschafter Paul Kimberger soll beste Chancen haben, den langjährigen ...

Wechsel im Attersee-Kreis und ein rotes Lebenszeichen

FP-Parlamentsdirektor Norbert Nemeth übernimmt die liberale Denkwerkstätte der FPÖ.

Gesundheit: Pühringers Bilanz über sein "schwierigstes" Ressort

LINZ. Seit etwas mehr als sieben Jahren ist Josef Pühringer (VP) Gesundheitsreferent.

Josef Pühringers Resümee: "Politik ist nichts für Amateure"

LINZ. Zwei Wochen ist der 67-Jährige noch in der Spitzenpolitik und reiht eine Pressekonferenz an die andere.

Pühringer: „Ich würde es noch einmal tun“

LINZ. In einer guten Woche, am 1. April, wird Landeshauptmann Josef Pühringer als Obmann der Landes-ÖVP ...
Meistgelesene Artikel   mehr »
Bitte Javascript aktivieren!