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Sparpaket für Bauern fix - auch Aktiensteuer geplant

WIEN. Bauern sollen künftig höhere Pensionsbeiträge zahlen, Agrardiesel soll höher besteuert werden – und Österreich überlegt eine nationale Finanztransaktionssteuer: Aus den Sparpaketverhandlungen sind neue Pläne durchgesickert. Sie liegen den OÖN vor.

In Frankreich war Präsident Nicolas Sarkozy vor genau einer Woche vorgeprescht. Nachdem es auf EU-Ebene weiter keine Einigung gebe, werde sein Land eine Finanztransaktionssteuer ab August im nationalen Alleingang einführen, kündigte der wahlkämpfende Staatspräsident an. Der Vorstoß dürfte Österreichs Sparpaketverhandlern eine Vorlage geliefert haben.

Denn Österreich plant ebenfalls die Einführung einer Finanztransaktionssteuer auf nationaler Ebene, wie die OÖNachrichten aus Verhandlerkreisen erfuhren. Der Steuersatz soll 0,1 Prozent auf jeden Aktienverkauf betragen. In Kraft treten soll die Steuer mit Jahresbeginn 2014.

Die Koalition plant die Rückkehr der Börsenumsatzsteuer.

Schon heuer kräftig zur Kasse gebeten werden sollen durch das Sparpaket die Landwirte. Ihre Pensionsversicherungsbeiträge sollen dem Vernehmen nach um 2,5 Prozentpunkte angehoben werden. Fix dürfte auch der Wegfall der Steuerbegünstigung für Agrardiesel sein. Bei den Beamten wird nebst bereits kolportierten Einsparungen der Versetzungsschutz aufgehoben, was den angekündigten Aufnahmestopp im öffentlichen Dienst erleichtert.

Ruf nach großem Wurf

Lesen Sie, was Landeshauptmann Josef Pühringer von der Regierung im Verhandlungsfinale fordert.

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Vielleicht Kollektivierung ? · von Beobachter77 (1) · 11.02.2012 13:07 Uhr

Gut, die Bauern sind also allesamt Schmarotzer die nichts für die Gesellschaft tun und sich nur bereichern, den ganzen Tag herumsitzen und auf die Zuschüsse warten.

Vieleicht sollten wir sie einfach zwangskollektivieren wie in der Sowjetunion der 30 er Jahre und die fleissigsten unter Ihnen als Kulakken bezeichen und verbannen.Böse Klassenfeinde.

Ich bin selbst mit einer Russin verheiratet und habe mit eigenen Augen die Segnungen der Kollektivierung gesehen. Verwilderte und monotone Landschaften , zerfallende und verlassene Dörfer. Das Ergebniss einer Hass und Neidpolitik.

Mir scheint es als wollen einige unbedingt das sich unser Land unter keinen Umständen mehr selber ernähren soll, wollen mit Gewalt den erholungs und Freizeitraum von Touristen und Einheimischen mit aller Kraft vernichten.

Keiner von denen die hier den Mund so weit aufmachen hat je eine Hungersnot erlebt, keiner musste seine Kindheit in einer verwilderten Gegend erleben.

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Liebe Bauernbund-Kampfposter · von Quer_Denker (266) · 09.02.2012 10:09 Uhr

An diejenigen von euch die selbst Bauern sind:

Wie viel Steuern habt ihr aufgrund eures Landwirtschaftlichen Einkommens letztes Jahr bezahlt? Schreibt es hier her! Wenn ich keine Antwort bekomme, weiß ich, dass ihr alle so lächerlich wenig bezahlen müsst, dass ihr nicht den Mut habt es hier her zu schreiben!

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Einkommenssteuer aus LUF 2009 bis 2011 · von Pfaffenberg12 (71) · 09.02.2012 16:26 Uhr

Lieber Querdenker: Ich sage dir gerne wie viel ich von 2009 bis 2011 Einkommenssteuer für meine Einkünfte aus der Land- und Forstwirtschaft (ca. 26 ha Ackerbau, 4 ha Grünland, 10 ha Wal, 30 Stiermastplätze) entrichte habe: keine
Das ist genau so viel wie jeder Arbeitnehmer in Österreich mit weniger als 11.000 € brutto an Lohnsteuer bezahlt.
Du darfst mich gerne besuchen, ich lege dir die entsprechenden Belege vor, aus denen hervorgeht, dass ich (vor Berücksichtigung der Abschreibung von Maschinen und Gebäuden, nach Abzug der SV, unter Einbeziehung aller Förderungen) jährlich weniger als 11.000 € "Gewinn" mit meinem Betrieb erzielt habe. Dafür zieht die SVB jährlich mehr als 9.000 € von meinem Konto ein.
Da man davon naturgemäß nicht leben kann, bin ich "nebenbei" 40 Stunden beschäftigt, und dadurch doppelt Unfall-, Kranken- und Pensionsversichert.

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Artikel 08. Februar 2012 - 00:04 Uhr
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