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Beatrix Karl will Studiengebühren wieder einführen

WIEN. Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (V) will die Studiengebühren modifiziert wieder einführen. Sie schlägt eine Gebühr pro Lehrveranstaltung bzw. Prüfung vor.

Konkret schlug sie Samstagmittag in der Ö1-Reihe "Im Journal zu Gast" vor, dass die Studierenden künftig nicht mehr einen Fixbetrag sondern pro Lehrveranstaltung bzw. Prüfung Gebühren entrichten sollten.

Jährlicher Höchstbetrag

Wie hoch diese Beiträge sein sollten, wollte die Ministerin nicht sagen. Diese festzulegen, läge in der Autonomie der Universitäten. Allerdings plädierte Karl für einen jährlichen Höchstbetrag. Dieser wäre dann mit dem Koalitionspartner und den Rektoren auszuverhandeln. Auch, wie viel Geld insgesamt mit neuen Gebühren hereinkommen sollte, wollte die Ressortchefin nicht kommentieren.

Hahns Vorschlag wieder aufgegriffen

Hahn hatte solch einen Vorschlag vor zwei Jahren vorgebracht, war aber am Widerstand der SPÖ gescheitert.

Für gemeinsame Schule

Im Schulbereich steht Karl übrigens weiter dazu, eine gemeinsame Schule zu bevorzugen, auch wenn die ÖVP-Bundespartei dies nicht tut: "Ich habe meine Meinung gesagt, zu der stehe ich nach wie vor."

Schmied erteilt Abfuhr

Unterrichtsministerin Claudia Schmied erteilt Wissenschaftsministerin Karl eine Abfuhr, was die Wiedereinführung von Studiengebühren angeht. Die SPÖ stehe für den Grundsatz "freies Studium" für alle, erklärte sie im ORF-Radio. Karl hatte angeregt, modifizierte Studiengebühren zu etablieren. Gezahlt würde demnach nicht mehr pro Semester sondern pro abgelegter Prüfung bzw. besuchter Lehrveranstaltung.

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Studiengebühr vs. Stipendium · von oberösi (157) · 05.09.2010 22:47 Uhr

Also, ein Student kriegt ein Stipendium (je nach eigenem und/oder Eltern-Einkommen), das er dann für Prüfungen wieder abliefert... Kann man denn dieses Geld nicht direkt an die Unis überweisen??? Oder ist das ein Beispiel für "Umweg-Rentabilität oder so??? Oder muss ich studieren, um das Ganze zu verstehen??? Welches Fach? Da heißt es auch, man muss sich lebenslang weiterbilden - das kann sich wiederum nur leisten, wer Geld hat... Hm, wie könnte das nur funktionieren? Autodidakte haben ja wieder keine Zeugnisse etc. für einen Nachweis ihrer Studien... Dann gibt´s auch keinen Job, in Folge wieder kein Geld... Ich glaube, ich bin schon am Studieren...

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eine frau karl · von oblio (10433) · 05.09.2010 20:29 Uhr

kann es sich leisten !!
hier wird wieder nur um elitebildung
in den schwarzen politbunkern gemauschelt !!
in amerika ist es z.b. so, dass der staat die kosten fgür das studium bevorschusst, welche bei beendigung nach und nach zurückzahlbar sind.
das wäre eine sinnvolle option !!
der haken dabei ist, der später erstrebte arbeitsplatz ist nicht vorhanden !!

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es wär doch so einfach! · von iwonder (202) · 05.09.2010 19:38 Uhr

warum kann nicht jeder erst einmal studieren - unabhängig vom einkommen der eltern? und wenn er dann verdient, dann kann er die kosten für sein studium dem staat ja rückerstatten - z. b. in einem zeitraum von 10 oder 20 jahren - jedes jahr ein kleiner beitrag, abhängig vom einkommen. das könnte man über die lohn- oder einkommensteuererklärung abwickeln, damit wäre die abwicklung kein besonderer zusatzaufwand, es würden nur die bezahlen, die auch etwas in anspruch genommen haben, alle hätten die gleichen voraussetzungen, und mit diesen einnahmen könnte die nächste generation wieder studieren.

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Artikel 04. September 2010 - 13:40 Uhr
Bild vergrößern Wissenschaftsministerin Beatrix Karl

Wissenschaftsministerin Beatrix Karl  Bild: EPA

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