ePaper | iPad | 
Anmelden
 |  A A A

 
Mittwoch, 23. Mai 2012, 19:04 Uhr Linz  22°C ·  Freistadt  23°C ·  mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Innenpolitik

Anti-Minarett-Spiel nicht mehr online

Die steirische FPÖ hat ihr umstrittenes Anti-Minarett-Spiel (die OÖNachrichten berichteten) von ihrer Homepage nehmen müssen. Die Staatsanwaltschaft Graz, die wegen des Verdachts auf Verhetzung und Herabwürdigung religiöser Lehren ermittelt, hatte eine Deaktivierung des Spiels beantragt, das Gericht gab dem Antrag statt.

Hinnehmen will der steirische FP-Chef Gerhard Kurzmann diese Entscheidung allerdings nicht: Er kündigte an, in Berufung zu gehen. Dem steirischen FP-Spitzenkandidaten droht aber selbst die Auslieferung an die Justiz: Die Staatsanwaltschaft hat wegen des als verhetzend kritisierten Spiels auch die Aufhebung von Kurzmanns Immunität als Abgeordneter des Nationalrats beantragt.

Wellen schlug das fragwürdige Spiel übrigens über Österreichs Grenzen hinaus: Auch der arabische Sender Al Jazeera berichtete darüber.

1
FPÖ: eine internationale Schande · von herbertw (13551) · 05.09.2010 10:35 Uhr

„Das Spiel löste Empörung aus. Sogar UN-Generalsekretär Ban Ki Moon reagierte empört. Der Zeitung "Die Presse" sagte er, das Spiel sei "inakzeptabel" und "islamfeindlich". (Agence France-Press©).
-
WIEDER EINMAL ist die FPÖ der Grund für eine nachhaltige „Ruf-Schädigung Österreichs“ in der ganzen Welt.
-
Ich schäme mich dafür, dass in meiner Heimat die FPÖ existiert!

(0)
2
herbertw · von Ameise (9082) · 30.03.2012 16:55 Uhr

Ban Ki Moon ist empört?
Dies würde ich eher als Auszeichnung für unser Land sehen.
"Daham statt Islam"-dies Credo unterzeichne ich...

(0)
3
"inakzeptabel" und "islamfeindlich". · von stoeffoe (9476) · 05.09.2010 14:00 Uhr

"inakzeptabel": ja, klar. Ohne Wenn und Aber.

"islamfeindlich": nein, nicht unbedingt.
Menschenfeindlich.

Es gibt nur einen Grund, das auf der Ebene der Religionsgemeinschaft zu sehen: dass Muezzin und Minarett von manchen wirklich als Symbol bezeichnet werden (dem Erzfaschisten Erdogan zB).
Das fördert aber nur die Tendenz der Angehörigen 'des' Islams, sich als Opfer hochzustilisieren. Wo es ihn doch eigentlich gar nicht gibt, 'den' Islam.

Wäre nämlich zum Beispiel das Symbol der nicht wirklich integrationswilligen Zuwanderer der Zeitungskolporteur ("Krone-Ali" hat man wohl früher gesagt), und der Güven-Süpermarket, dann hätten die steirischen Denkmeister das in ihr Spiel eingebaut.
Die haben also eigentlich mit dem Islam als solchem nix am Hut.

Der alte Wladimir Illitsch hatte schon Recht mit seinem "Religion ist Opium für das Volk".
Immer wird die Religion vorgeschoben.
Aber man muss ja nicht mitmachen bei dem Spiel...

(0)
Artikel 04. September 2010 - 00:04 Uhr
Bild vergrößern Gerhard Kurzmann

Gerhard Kurzmann  Bild: APA

Neuen Kommentar schreiben

Betreff / Kommentartitel
Kommentartext:

Sie dürfen noch Zeichen als Text schreiben

Bitte beachten Sie die Forumsregeln


  Für nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Um sich registrieren zu können müssen Sie uns mindestens einen Benutzernamen, ein Passwort und Ihre E-Mail-Adresse mitteilen.
Gewünschter Benutzername

Gewünschtes Passwort

Wiederholung Passwort

E-Mail

OÖNcard


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 43 - 10? : 


Meistgelesene Artikel   mehr »