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Schakfehs heikler Vorstoß in der Minarett-Debatte

WIEN. Als „Hoffnung für die Zukunft“ bezeichnet Anas Schakfeh, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft, seinen Wunsch, dass es langfristig pro Bundesland eine Moschee mit Minarett geben soll – er löst damit eine heikle Debatte aus.

Heikel deshalb, weil die Österreicher dem Islam vor allem seit den Anschlägen vom 11. September 2001 mehr als skeptisch gegenüberstehen. Gut jeder zweite Österreicher fürchtet sich vor dem Islam, so das Ergebnis einer Imas-Umfrage vom April dieses Jahres. 72 Prozent waren überdies der Meinung, dass sich die Muslime zu wenig an die österreichische Lebensweise anpassten.

Schakfeh, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ), war bei seinem Vorstoß daher bewusst vorsichtig: „Langfristig“ sei dieses Ziel zu verfolgen, auch bei der Gestaltung der Moscheen und Minarette könne man einen für Mitteleuropa verträglichen Weg finden, so Schakfeh. Allerdings wies er darauf hin, dass man Menschen „auf lange Sicht nicht verbieten kann, ihre verfassungsgeschützte religiöse Freiheit auszuüben“. Auch evangelische Christen hätten noch vor rund 150 Jahren keine Kirchen mit Türmen errichten dürfen, heute jedoch störe das niemand mehr, so Schakfeh, der optimistisch ist, dass auch im Umgang mit dem Islam Normalität einkehren werde.

Derzeit gibt es in Österreich vier Moscheen mit Minarett: in Wien, Telfs, Bad Vöslau und Saalfelden. In der Schweiz ist wegen der Minarett-Frage im Vorjahr ein heftiger innenpolitischer Konflikt ausgebrochen. In einer Volksabstimmung haben sich die Schweizer für ein Minarettverbot ausgesprochen – Kritiker sehen in dem Verbot eine Verletzung des Grundrechts auf Religionsfreiheit.

Schakfeh wurde gestern für seinen Vorstoß erwartungsgemäß von FPÖ und BZÖ attackiert. FP-Generalsekretär Harald Vilimsky bezeichnete Moscheen als „Brutstätten des radikalen Islams“ und verlangte ein „Zuwanderungsverbot für Personen aus dem islamischen Raum“. Das BZÖ forderte ein Bauverbot für Moscheen und Minarette.

Angriffe, für die der Integrationsbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft und Wiener SP-Mandatar Omar Al Rawi eine Entschuldigung forderte, weil damit „ein neuer Tiefpunkt in der Debatte“ erreicht sei.

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eine besondere art der integration.... · von feuerkogel (6590) · 26.08.2010 08:46 Uhr

..hat der junge aus iran stammende islamist mit migrationshintergrund der sänger "NAZAR". dieser fi..t in seinen songs gern fremde mütter. ein traum wäre die mutter des herrn strache zu fi..en, um das wiener blut aufzufrischen.
und dann gibts noch einen wiener landtagsabgeordneten, jugendsprecher der SPÖ namens PEKO BAXTANT, der sich auf seiner webseite beim ORF beschwert, das diese songs nicht gespielt werden. er meint der ORF hätte auch einen bildungsauftrag zu erfüllen.

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Der dürfte einfach "motherfucker" übersetzt · von eulenauge (14389) · 26.08.2010 12:13 Uhr

haben. Ein Ami also zwinkern

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von einigen · von oblio (9573) · 26.08.2010 08:53 Uhr

wenigen auf alle zu schließen ist sippenhaftung !
das hatten wir auch schon einmal !
traurig

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Artikel 23. August 2010 - 00:04 Uhr
Bild vergrößern Schakfehs heikler Vorstoß in der Minarett-Debatte

Eines der wenigen Minarette in Österreich steht in Telfs in Tirol.  Bild: Reuters

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