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Auch oberster Lehrerchef will jetzt die Gesamtschule

LINZ. „Wenn sie ehrlich und aufrichtig gemacht wird, dann will ich die Gesamtschule“, sagt Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer zu den OÖN.

36 Kommentare 07. Juni 2010 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
tacitus (1904)
08.06.2010 13:01 Uhr
kirche gegen chancengleichheit !

endlich ist die övp so weit, dass alle kinder, gleich wo sie wohnen u.gleich welche bildung ihre eltern haben, bis 15 j.beisammenbleiben dürfen , mit möglichst viel förderung und individualisierung,endlich ist die övp soweit, dann kommt die kirche daher und sagt :Njet ! wir bleiben bei unserem elitären privatschulsystem. dauernd predigen sie in der kirche von der gleichheit der menschen und den gleichen chancen, wenn es dann um die eigenen pfründe geht, ist das gleichheitsgefasel vergessen und die bischöfe sind gegen die chancengleichheit.

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ganymed3 (636)
07.06.2010 21:30 Uhr
DDR-System auch in Österreich

Es ist schon lustig. Wenn es nach den Plänen unsere weltfremden Superstars geht,
dann sind wir bald im DDR-System: alles zentralisiert, standardisiert, staatlich überwacht, große Einheiten,.......
Im Grunde ist die Gesamtschule ein Sauhaufen, der nicht hinhaut - auch wenn
es die politische Möchtegernelite dahinphantasiert!

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borisp (536)
08.06.2010 09:07 Uhr
Gesamtschule=DDR?

Jede Planung und öffentliche Intervention als DDR zu bezeichnen zeugt von wenig politischer Ahnung, dafür aber umso mehr Ideologie!

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flikflak1 (866)
07.06.2010 14:52 Uhr
Er schummelt !

Fritzi weiß genau, dass sich Privatschulen nicht so einfach abschaffen lassen. Insoferne ist sein (Lippen)Bekenntnis zur gemeinsamen Schule nicht ernst zu nehmen.

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profdrsung (142)
07.06.2010 14:14 Uhr
Schnapsidee

Der Herr Enzenhofer hat seinen Namen wohl zu wenig in der Zeitung gelesen. Anders kann ich mir nicht erklären, wie ein Landesschulratspräsident auf so eine Schnapsidee kommen kann.

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44elch (261)
07.06.2010 11:51 Uhr
wieso privatschulen abschaffen?

es kann doch auch private gesamtschulen und private neue mittelschulen geben.

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unbekannt (1588)
07.06.2010 13:19 Uhr

bekannterweise kostet das Schulgehen dort Geld, oft nicht einmal wenig (obwohl der Staat die Personalkosten zahlt) Die es sich leisten können, gehen dann wieder in die Privatschulen, die sich bis jetzt auch die Schüler aussuchen durften. (Kaum eine Privat AHS oder überhaupt AHS hat jemals behinderte Kinder genommen) Wo gehen diese dann hin?

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Anders (879)
07.06.2010 10:38 Uhr
Wunsch der Mächtigen

Jeder Machthaber wünscht sich ein dummes Volk, mit dem er machen kann, was er will. Dazu ist die Gesamtschule der beste Weg. Also sind früher oder später auch alle Mächtigen für diese Gesamtschule.

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staatsbuergerin (660)
07.06.2010 13:41 Uhr
Das Volk kann kaum mehr dümmer

werden. Es läßt sich ohnedies schon fast alles gefallen. Die Gesamtschule kann diesbezüglich zu keiner Verschlechterung führen!

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unbekannt (1588)
07.06.2010 10:49 Uhr
haha

sudoofes Biertischargument, die Eliten haben selbst größtes Interesse an Bildung, weil dadurch soziale Unruhen wegfallen und mehr als 40% inzwischen mit Bildung erwirtschaftet wird und der entscheidende Wohlsatndsfaktor geworden ist...
bei Ihren Argumenten fragt man sich schon....

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Internerdhoernchen (5032)
07.06.2010 11:26 Uhr
blender, ohne "soziale Unruhen"

gäbe es keine Stadtwache für die Effigen.
So viel ich weiß, lässt sich mit Waffen viel Geld verdienen.

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borisp (536)
07.06.2010 09:15 Uhr
Überraschung

Ehrlich gesagt, bin ich angenehm vom oberösterreichischen Landsschulratspräsidenten überrascht.
Hätte ich ihm nicht zugetraut. Ich hoffe er meint das wirklich so und wird sich für die Sache v.a. auch bei seinen ParteifreundInnen einsetzen. Dass er gleich das Ende der Privatschulen sieht überrascht mich umso mehr: 1. kann es ja noch immer diese Schulen in der Oberstufe geben. 2. Können solche Schulen ja auch sog. "Neue Mittelschulen" werden. 3. Kann auch über die Einführung des Sprengelprinzips für die gemeinsame Schule der 10-14 Jährigen nachgedacht werden.

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unbekannt (1588)
07.06.2010 08:56 Uhr
Wau

Das möchte man einmal sehen, die Privatschulen der Kreuzschwestern, des Salesianums, Kremsmünster , Schulschwestern usw. abschaffen, da gibt es demnächst den Präsidenten nicht mehr, der sich solches zu denken traut. Die Kirche schützt manche ihrer Schützlinge vor der Auslieferung in die Justiz, ein Schönborn und alle Zeitungen schauen dumm zu, obwohl das Vertuschen Beihilfe zu einem Verbrechen ist.
Jetzt sollen Sie ihre Privatschulen dichtmachen, wo sie sich selber einbilden, Tolles zu leisten?
Liber Herr Präsident, so super dein Vorschlag ist, das kostet dich diesmal den Kopf, steht nicht eh eine junge Landesrätin schon vor deiner Tür, die noch brav nach der Parteilinie redet???

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tacitus (1904)
07.06.2010 13:06 Uhr
@blender: ganz deiner meinung!

das möchte ich sehen, wer die kirchl.privatschulen abschaffen kann. aber präse enzi ist aus dem schneider, er wird sagen der LSR ist für die gesamtschule, die kirche, die immer chancengleichheit predigt, ist dagegen !

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kleinemaus (1503)
07.06.2010 08:52 Uhr
Gesamtschule = Nivellierung nach unten

Also was dieser hahnebücherne Unsinn von Enzenhofer soll, lässt sich nicht erschließen. Wünscht er Konflikte mit den Ordensschulen, oder mit den Lehrern?
Der nächste Schritt wäre nämlich, vom Bund dann sofort die Kompetenz für diese Gesamtschule zu fordern, wofür der Bund gefälligst auch zahlen soll. Versuche für die Zersplitterung des Staates zugunsten der Länder gab es bereits genug.

In Zeiten der Budgetkatastrophen in jedem Bundesland so was zu fordern ist schon sehr mutig.
Im Gegenteil, der Zwergengarten der Landesfürsten gehört kräftig ausgemistet zugunsten einer straffen Bundesregierung. Nur dann kann die Gefahr, in fünf Jahren griechische Finanzverhältnisse zu haben, abgewendet werden.

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unbekannt (1588)
07.06.2010 09:04 Uhr
warum

warum erbingen dann alle Länder mit Gesamtschulsystem weit bessere Leistungen bei PISA etc.
Es kommt nie und nimmer drauf an, was draufsteht, sondern was drin ist.
(talentierte Kinder - da traut sich eh keiner ansprechen, dass sie immer weniger werden, kleinere Gruppen - ein Tabu das Geld kostet, bessere Lehrerbildung und Ausmisten des Parteienproporzes, bessere Unterrichtsmethoden - z.b. elearning, usw.) das alles kostet (viel) Geld, das ja angeblich nicht da ist, daher wird es trotz Reform noch schlechter werden und man schiebt fälschlicherweise Misserfolg bzw. Erfolg der Organisation zu. Würde man die Schulverwaltung (LSR, BSR wegstreichen) hätte man zwar Geld freigemacht, allerdings nur scheinbar, Schulaufsicht und Bürokratie in die Pension, Arbeitslosigkeit, andere Tätigkeiten klingt gut, spart aber keinen cent ein, weil bekanntlich Arbeitslosigkeit etc. die teuerste Form der (NIcht)beschäftigung ist...
Sowieso alles nur Spiegelfechtereien

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Marie-Luise (1023)
07.06.2010 10:25 Uhr
Warum? Darum:

1. Die Gesamtschule in den Ländern mit mehr Erfolg der Schulen ist nicht die Ursache für den Erfolg, sondern eine logische Konsequenz, der äußere Schein wird nicht mehr gebraucht.
2. Die bessere Ausbildung der Lehrer nützt gar nichts, wenn nicht gleichzeitig auch dafür gesorgt wird, dass die Lehrer ihre bessere Aubildung zum Wohle der Schüler einsetzen. Man kann die bessere Ausbildung auch einfach ignorieren oder sogar mit gegenteiligem Effekt einsetzen (alles schon dagewesen).
3. Wenn Lehrer während ihrer Arbeitszeit gute Leistungen erbringen kostet das keinen Groschen mehr, als wenn sie nur ihre Zeit absitzen und die Kinder ihrem Schicksal überlassen.
4. Talentierte Kinder gibt es heute soviele wie vor 100 Jahren - so schnell ändert sich die genetische Veranlagung nicht. Aber vor 100 Jahren konnten die Kinder ihre ersten Lebensjahre noch in Freiheit verbringen, ihre Entwicklung wurde nicht durch Ausgehverbot eingeschränkt.

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unbekannt (1588)
07.06.2010 10:45 Uhr
Zuviel Klugheit

Zuviel Klugheit auf einmal!
1.was soll das heißen "logische Knsequenz..." woraus? Im übrigen egal, weil es ja "logischerweise" in Öst. auch einmal der Fall sein müsste, oder darf die Gesamtschule einfach nicht erfolgreich sein???
2. aha, wir bilden die LehrerInnen aus und die sorgen dafür, dass sie die Ausbildungsinhalte möglichst ferne halten - Warum sollten sie das tun, wo sie damit erfolgreicher wären? (Fest soll mich frieren, warum kauft mir Papa auch keine Handschuhe???)
3. Gute Leistungen und kleinere Gruppen hängen halt eng zusammen, das kostet nichts? Warum hat man dann so lange die 25iger Grenze hinausgezögert und ersetzt dem LSR bis heute nicht alle Kosten?
4. Das ist schlichtweg falsch, viele Längsschnittuntersuchungen (besonders in den nordischen Ländern Europas) zeigen eindeutig, dass der Durchschnitt sinkt. es steigt die Anzahl der Kinder mit (Schwert)Behinderung, (bessere medizinische Versorgung usw.), oder mehr als 30% der Schulanfänger bräuchten Logopädie (plus 50%)

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Marie-Luise (1023)
07.06.2010 12:28 Uhr
1.

Gesamtschulen sind nicht besser oder schlechter als Schulen die irgendwie einen speziellen Namen haben, weil der Name kein Einfluss auf die pädagogischen Fähigkeiten der Lehrer hat. Wenn grundsätzlich die Qualität des Unterrichts stimmt, werden überall gute Leistungen erzielt. Eine Einteilung in diverse mehr oder weniger wohlklingende Namen dient nur der Eitelkeil mancher Lehrer und Eltern.

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unbekannt (1588)
07.06.2010 13:25 Uhr
Tatsache

es ist Tatsache, dass behinderte Kinder von keiner AHS jemals genommen wurden, und kurios finde ich, dass Sie plötzlich doch wieder die LehrerInnen ins Spiel bringen, die ja angeblich so schlecht sind...

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Marie-Luise (1023)
07.06.2010 12:28 Uhr
2.

Punkt 2 gehört zu den ganz dunklen Kapitel in unserem Schulsystem. Was passieren kann, dass passiert. Wenn es dem Interesse der Lehrer dient, kann das Wissen genau so gut eingesetzt werden, um einen Schüler versagen zu lassen. Solange es keine Möglichkeit gibt, das zu unterbinden, wird es weiter passieren, nicht unbedingt häufig, aber deshalb umso schwerwiegender für die Betroffenen, weil es niemand glaubt.

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Marie-Luise (1023)
07.06.2010 12:36 Uhr
3.

Kleinere Gruppen haben einen minimalen Einfluss auf die Ergebnisse, vielleicht sogar gar keinen. Wenn die Schüler die Aufgaben in der richtigen Reihenfolge, im richtigen Kontext bekommen, hat das viel größere Auswirkungen auf den Schulerfolg und kostet keinen Groschen mehr, erfordert nur ein bisschen Hirnschmalz. Wenn Lehrer eine negative Haltung gegenüber einem Kind intensiver anwenden, kostet das mehr Zeit, schmälert aber den Erfolg.
Es gibt noch viele andere Faktoren, die sich sich nur in Qualität, nicht in Quantität bemerkbar machen. Denken Sie nur an den Rosenthal-Effekt.

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unbekannt (1588)
07.06.2010 13:33 Uhr
warum

warum unterrichtet man dann nicht gleich den gesamten Jahrgang in einer Klasse? wär am billigsten!
Man kann natürlich auch solche päd. Binsenweisheiten wegdiskutieren, Sie machen sich aber damit nur selbst lächerlich und unglaubwürdig

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unbekannt (1588)
07.06.2010 13:28 Uhr
?

es nmag Einzelfälle dieser Art geben, da müsste aber die Schulaufsicht eingreifen, Sie stellen es aber als "ganz dunkles Kapitel" dar

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Marie-Luise (1023)
07.06.2010 12:43 Uhr
4.

Wenn Sie behaupten, dass die genetische Veranlagung sich in den letzten 100 Jahren spürbar verändert hat, dann sind sie naiv.
Dass die Ergebnisse der Tests sich verändert haben, ist bekannt, das ist aber auf das veränderte Leben der Kinder zurückzuführen, nicht auf deren genetische Veranlagungen. Aber interessanterweise habe ich gehört oder gelesen, dass der IQ der Schüler im Laufe der letzten 100 Jahre (seit es derartige Messungen gibt) laufend gestiegen ist.

(0)
unbekannt (1588)
07.06.2010 13:30 Uhr
egal

was ist mit 33% sprachentwicklungsgestörten??, wo alle darauf hinweisen, dass die Zahl beängstigend steigt, wo Einzeltherapie notwendig wäre, aber längts gestrichen ist, was ist mit Legasthenie usw. Bzeüglich IQ sollten Sie einmal die Untersuchungen bei norwegischen, schwedischen, dänischen Rekruten bei der Musterung lesen, dann würden Sie nicht mehr auf Gehörtes Wert legen...

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Marie-Luise (1023)
07.06.2010 08:25 Uhr
Allen den Namen zu ändern wäre ein Schritt zurück

Es geht nicht darum, was der Lehrerchef will, sondern was die Bevölkerung will, denn in einer Demokratie bestimmen nicht die Beamten, sondern die Bevölkerung. Die Beamten haben den Willen der Bevölkerung im Rahmen der Gesetze zu vollziehen.
Es gibt in Österreich keinen zweiten Ort, in dem der Geist der Monarchie sich so hartnäckig hält wie in den Schulen.
In der Gesamtschule haben die Lehrer noch mehr Möglichkeiten, Kinder nach Wunsch zu fördern oder fallen zu lassen.
Ich bin zwar auch dafür, dass es einfach eine Schule gibt. Das kann aber nur funktionieren, wenn die Arbeit der Lehrer laufend kontrolliert wird. Die strenge Überprüfung der Schüler soll abgeschafft werden und dafür eine strenge Überprüfung der Arbeit der Lehrer installiert werden, eine die den Namen auch verdient, was heute nicht der Fall ist. Dann ist es nicht mehr so wichtig, welchen Namen eine Schule hat, weil in allen Schulen gut gelernt wird.

(0)
unbekannt (1588)
07.06.2010 08:50 Uhr
Aha

Ganz was Neues, dass die Bevölkerung etwas zu sagen hat.... Aufwachen!!!! Wir sind in Österreich!!!

(0)
herbertw (13551)
07.06.2010 08:24 Uhr
Enzenhofer: einfach nicht ernst zu nehmen

Eigentlich müsste ich mich freuen, den obersten Lehrer OÖs einmal etwas Vernünftiges sagen zu hören.
-
Ich freue mich aber deswegen nicht, weil es Enzenhofer auf meiner privaten Klassifizierungslatte trotzdem noch nicht geschafft hat, aus dem Bereich „nicht ernst zu nehmender Privilegien-Ritter der OÖVP“ herauszutreten.
-
Kurz gesagt: es ist eigentlich völlig wurscht, was Enzenhofer sagt. Sogar, wenn einmal etwas Vernünftiges dabei ist.

(0)
tacitus (1904)
07.06.2010 07:59 Uhr
viel glück, präse !

du wirst doch nicht wirklich glauben, dass du das petrinum, die kreuzschwestern, das aloisianum oder kremsmünster aushebeln kannst. da sind ja sogar die sozis dagegen.-aber ein listiger schachzug.undurchführbar in der praxis, aber genau auf der höhe despolit.gegners und der neuesten theorien.aber vollkommen ungefährlich für die eigene lobby, weil es so eh nicht kommt ! bravo !

(0)
staatsbuergerin (660)
07.06.2010 07:43 Uhr
Wenn der Herr Präsident ehrlich dafür ist,

dann soll er sich jetzt mit der ganzen Kraft seines Amtes ehrlich und aufrichtig dafür einsetzen.

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lg10 (82)
07.06.2010 07:27 Uhr
Gleichmacherei

"talentierte Kinder oder solche aus begüterten Elternhäusern erst wieder in Privatschulen ausweichen würden"
das muss natürlich verhindert werden, schließlich müssen alle die gleichen Chancen habe, alle sollen gleich schlecht sein.

Die These, dass bessere und schlechtere Schüler in einer Klasse voneinander profitieren halte ich für falsch.
Vielmehr finde ich, dass dadurch nur der Durchschnitt profitiert. Die guten langweilen sich, die schlechten sind überfordert -> kein Spaß am lernen -> schlechte Noten.
Was jetzt auf keinen Fall heißen soll, dass die besseren und die schlechteren Schüler in jedem Fach die selben sind.

Aufteilen nach Leistungsgruppen (je Fach), jedes Jahr oder Semester Leistungsgruppenwechsel durchführen.

Bezüglich der "Chancengerechtigkeit" würde ich ein ordentliches Stipendien-System besser finden. Jeder der entsprechende Leistungen bringt soll vom Staat gefördert werden (egal ob reich oder nicht). Es gibt keinen Garant dafür, dass reiche ihr Kind mehr fördern.

(0)
HermannKoller (1488)
07.06.2010 07:01 Uhr
Von solchen Politikern,

wurde jahrzehntelang Politik auf Kosten der Schüler gemacht. Alle haben sich als Superpädagogen aufgespielt oder nur darauf geschaut, dass nichts verändert wird (Lehrergewerkschaft). Andere Länder haben es schon vorgemacht, wie es geht. Nur unsere (vor allem die schwarzen) Politiker haben Reformen verhindert.
Die Forderung vom Enzenhofer, die Privatschulen mögen abgeschafft werden, ist auch ein bißchen realitätsfremd..

(0)
Internerdhoernchen (5032)
07.06.2010 08:45 Uhr
HermannKoller, das mit der Realitätsfremdheit

sehe ich so wie du. Das würde implizieren, dass wir plötzlich nicht mehr unsere Kinder daheim lehren dürften, was eine massive Beschneidung unserer bürgerlichen Rechte wäre.

(0)
HermannKoller (1488)
07.06.2010 07:04 Uhr
Mehr privat,

weniger Staat, hat es immer geheißen unter Schüssel. Da werden die katholischen Privatschulen keine Freude haben....

(0)
eulenauge (16097)
07.06.2010 06:54 Uhr
Das Titelentenbiotop ist echt das

erfolgreichste aller Bestarien.

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