Tonnenweise hätten Hubschrauber das Holz aus schwer zugänglichen Gebieten ins Tal geflogen, während andere Sturmopfer vergeblich auf Hilfe gewartet hätten, so die "Krone". Uwe Scheuch, Landeshauptmannstellvertreter und Kärntner FPK-Chef, bezeichnete den Bericht in einer Aussendung umgehend als "glatte Lüge".
2008 im Einsatz
Zur Beseitigung von Sturmschäden nach dem Unwettertief "Paula" war das Bundesheer in Oberkärnten von Ende Jänner bis Anfang März 2008 im Einsatz. Der Abtransport von Schadholz aus den Wäldern der Brüder Scheuch sei mittels zweier Hubschrauber erfolgt. Ohne die Hilfe der Helikopter wäre, so heißt es weiter, das Holz nie aus dem Wald zu bringen und damit wertlos gewesen.
Jetzt wollen die Grünen im Parlament Aufklärung von Verteidigungsminister Norbert Darabos (S). "Die Causa muss restlos aufklärt werden, insbesondere stellt sich die Frage, ob das Bundesheer für private Zwecke missbraucht worden ist und wie hoch die Kosten waren", fordert der Kärntner Grünen-Chef Rolf Holub. Auch die Kärntner SPÖ verlangte am Dienstag "lückenlose Aufklärung".
Scheuch wies die Vorwürfe kategorisch zurück: "Nicht eine Minute hat ein einziger Soldat bei uns gearbeitet." Dies seien "keine bloßen Unwahrheiten", welche die "Krone" verbreite, "sondern glatte Lügen". Der Abtransport der umgestürzten Bäume und die Verwertung des Holzes sei "ganz normal mit heimischen Firmen und Nachbarschaftshilfe" bewerkstelligt worden, erklärte Scheuch und kündigte Klagen an.
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