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Niederösterreich: Wahlergebnisse in den Gemeinden

Für die ÖVP zeichnen sich leichte Gewinne, für die SPÖ Verluste ab. Die FPÖ gewinnt leicht dazu, die Grünen bleiben in etwa gleich im Vergleich zu 2005. Das Gesamtergebnis für Niederösterreich im Detail:

Mit insgesamt 531.157 Stimmen (51,62 Prozentpunkte) ist auch in Niederösterreich die ÖVP trotz vergleichsweise geringen Stimmenzuwachs (2,8 Prozentpunkte) stimmenstärkste Partei. Die SPÖ folgt an zweiter Stelle mit 347.513 Stimmen, also 33,77 Prozentpunkte. Damit verlieren sie 5,14 Prozentpunkte gegenüber der letzten Wahlrunde 2005. Am dritten Platz befinden sich die FPÖ mit insgesamt 61.292 Stimmen oder 5,96 Prozentpunkte. Das bedeutet ein Plus von 2,65 Prozent gegenüber 2005. Auch sie gehören somit zu den Gewinnern der Gemeinderatswahlen. Die Grünen machen nur leichte Verluste und bekommen insgesamt 35.264 Stimmen oder 3,43 Prozentpunkte. Insgesamt 53.686 Stimmen oder 5,22 Prozentpunkte verteilen sich auf sonstige Parteien.

Die Ergebnisse in den einzelnen Gemeinden (Auswahl)

Die SPÖ hat ihre absolute Mehrheit in Wr. Neustadt nur hauchdünn halten können. Insgesamt verliert die Partei von Bürgermeister Bernhard Müller 13 Prozentpunkte und fünf Mandate. Mit 48,4 Prozent geht sich die Absolute aber aus. Auf die ÖVP fallen 24,5 Prozentzpunkte. Die Grünen schafften 4,3 Prozentpunkte. Großer Gewinner ist die FPÖ mit 10,2 Prozentpunkten, ein Zuwachs von insgesamt 7,5 Prozenten.

In der Gemeinde Gmünd (Bezirk Gmünd) waren insgesamt 5.480 Wahlberechtigte, 3.979 Stimmen wurden abgegeben. SPÖ und Grüne verlieren jeweils ein Mandat, ÖVP und FPÖ gewinnen jeweils eines dazu. Auf die ÖVP entfielen 1.581 Stimmen (2005: 1.382) oder 40,61%, ein Plus von 2,84 Prozentpunkten. Die SPÖ behält trotz Stimmverlusten (- 35 Stimmen) mit 1.923 Stimmen (2005: 1.958) oder 49,4 Prozent die Mehrheit. Die Grünen fallen auf 3,24 Prozentpunkte, also 126 Stimmen (2005: 172). Die FPÖ erhöht auf 6,76 Prozent oder 263 Stimmen (2005: 147).

In der Gemeinde Amstetten wurden insgesamt 19.930 Stimmen abgegeben. Im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden fuhr die ÖVP Verluste ein. Sie bekamen 3.155 Stimmen oder 25,02 Prozentpunkte, dies bedeutet ein Verlust von 614 Stimmen im Vergleich zur letzten Wahl. Damit verlieren sie drei Mandate. Die SPÖ bleibt mit 7.214 Stimmen (2005: 6.931) oder 57,22 Prozentpunkten stimmenstärkste Partei und behalten somit alle bisherigen Mandate. Auch die Grünen können etwas zulegen: Von 560 Stimmen im Jahr 2005 auf 672. Die bisherigen Mandate bleiben ebenfalls bestehen. Die FPÖ konnte am meisten zulegen. Sie erhielt 1.567 Stimmen oder 12,43 Prozentpunkte. Das bedeutet ein Plus von 1.116 Stimmen oder 8,72 Prozent. Damit gewinnen sie 4 Mandate.

In der Gemeinde Zwettl legt die ÖVP leicht zu und kommt auf 5.673 Stimmen (2005: 5.442) oder 71,31 Prozentpunkte. Sie bleibt also stimmenstärkste Partei und gewinnt ein Mandat dazu. Die SPÖ kommt auf 979 Stimmen (2005: 1.329) oder 12,31 Prozentpunkte und verliert 2 Mandate. Die Grünen bekommen 756 Stimmen (2005: 706) oder 9,5 Prozentpunkte. Sie können sämtliche Mandate erhalten. Die FPÖ erhielt 547 Stimmen (2005: 260 Stimmen) oder 6,88 Prozentpunkte. Sie gewinnt damit ein zusätzliches Mandat.

In der Gemeinde Waidhofen an der Thaya bleibt die ÖVP wie zuvor stimmenstärkste Partei und konnte sogar noch 3,03 Prozentpunkte zulegen. Sie erhielten 2.373 Stimmen (2005: 2.023) oder 61,03 Prozentpunkte und gewinnen zwei Mandate dazu. Die SPÖ verliert 116 Stimmen und somit zwei Mandate. Sie kommt nunmehr auf 694 Stimmen oder 17,85 Prozentpunkte. Die Grünen kommen auf 220 Stimmen (2005: 234) oder 5,66 Prozentpunkte und müssen den Verlust eines Mandats hinnehmen. Die FPÖ kommt auf 304 Stimmen (2005: 146) oder 7,82 Prozentpunkte und gewinnen somit ein Mandat. Die UBL (Unabhängige Bürgerliste) erhält 297 Stimmen (2005: 275) oder 7,64 Prozentpunkte und können ihre Mandate halten.

In der Gemeinde Mödling entfielen auf die ÖVP 4.332 Stimmen (2005: 3.826)  oder 44,01 Prozentpunkte. Sie bekommen ein zusätzliches Mandat. Die SPÖ bekam 2.167 Stimmen (2005: 2.456) oder 22,02 Prozentstimmen. Dies bedeutet ein Verlust von drei Mandaten. Die Grünen können leicht zulegen und kommen auf 1.769 Stimmen (2005: 1.532) oder 17,97 Prozentpunkte. Damit bekommen sie ein zusätzlichen Mandat. Die FPÖ bekommt ebenfalls ein zusätzliches Mandat. Sie erhielt 816 Stimmen (2005: 484) oder 8,29 Prozentpunkte. Die Partei "Wir für Mödling" erhielt 348 Stimmen oder 3,54 Prozentpunkte und verliert ein Mandat. Die Bürgerliste Michael Kanyka erhielt 258 Stimmen und zieht mit einem Mandat in den Gemeinderat ein.

In der Gemeinde St. Valentin gewann die ÖVP leicht und bekam 1.525 Stimmen (2005: 1.420) oder 26,09 Prozentpunkte. Es kommt kein Mandat hinzu. Die SPÖ kann, im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden zulegen und kommt auf 3.610 Stimmen (2005: 2.935) oder 61,75 Prozentpunkte. Sie gewinnen zwei Mandatare. Die Grünen bekamen 328 Stimmen (2005: 643) oder 5,61 Prozentpunkte und verlieren drei Mandatare. Die FPÖ erhielt 383 Stimmen (2005: 153) oder 6,55 Prozentpunkte und bekommt ein zusätzliches Mandatar.

In der Gemeinde Ybbs an der Donau entfielen auf die ÖVP 961 Stimmen (2005: 869) oder 29,45 Prozentpunkte. Dies bedeutet ein leichtes Plus von 1,75 Prozentpunkte, somit bekommen sie ein zusätzlichen Mandat. Die SPÖ erhielt 1.759 Stimmen (2005: 1.918) oder 53,91 Prozentpunkte. Sie bleibt somit stimmenstärkste Partei, verliert aber drei Mandate. Die Grünen fallen von 192 Stimmen im Jahr 2005 auf 158 Stimmen, kommen somit auf 4,84 Prozentpunkte und können ihr Mandat halten. Neueinsteiger FPÖ erhielt 385 Stimmen oder 11,8 Prozentpunkte und bekommen auf Anhieb 3 Mandate.

In der Gemeinde Korneuburg entfielen auf die OVP 3.013 Stimmen (2005: 1.984) oder 47,56 Prozentpunkte. Das bedeutet ein Plus von 11,21 Prozentpunkten und bringt 5 zusätzliche Mandate. Die SPÖ erhielt 2.253 Stimmen (2005: 2.705) oder 35,56 Prozentpunkte und verliert 5 Mandate. Die Grünen erhielten 594 Stimmen (2005: 576) oder 9,38 Prozentpunkte. Die FPÖ kommen auf 381 Stimmen, 188 mehr als im letzten Wahlgang und erhalten ein zusätzliches Mandat.

In der Gemeinde Traiskirchen entfielen auf die traditionell stimmenstärkste Partei, die SPÖ, 6.131 Stimmen (2005: 5.545) oder 68,89 Prozentpunkte. Die ÖVP Traiskirchen erhielt 955 Stimmen (2005: 805) oder 10,73 Prozentpunkte. Sie können ihre Mandate erhalten. Die Grünen bekamen 324 Stimmen (2005: 336) oder 3,64 Prozentpunkte. Auch ihr Mandat bleibt bestehen. Die FPÖ erhielt 837 Stimmen (2005: 352) oder 9,4 Prozentpunkte und gewinnen damit zwei zusätzliche Mandate. Die Volkspartei Tribuswinkel fliegt aus dem Gemeinderat raus. Sie erhielten 208 Stimmen (2005: 213) oder 2,34 Prozentpunkte. Die DB (Demokratische Bürger) kann ihre Mandate erhalten. Sie bekommt 445 Stimmen (2005: 549) oder 5 Prozentpunkte.

Die Anzahl der Wahlberechtigten in der Gemeinde Berndorf (Bezirk Baden) betrug 7.250. Insgesamt wurden 4.457 Stimmen abgegben. Die SPÖ verliert in Berndorf fünf Mandate während die ÖVP drei Mandate dazu gewinnen kann. Größter Gewinner ist hier die FPÖ - sie tritt zum ersten Mal an und gewinnt vier Mandate. Auf die ÖVP entfielen 1.325 Stimmen oder 30,41 Prozentpunkte, ein Plus von 963 Stimmen im Vergleich zum Jahr 2005. Die SPÖ bleibt stimmenstärkste Partei trotz Stimmverluste. Auf sie entfielen 2.425 Stimmen oder 55,66 Prozentpunkte, ein Stimmverlust von 582 Stimmen im Vergleich zur letzten Gemeinderatswahl. Die FPÖ erhielt 607 Stimmen, also 13,93 Prozentpunkte. Dies bedeutet ein Stimmenzuwachs von 310 Stimmen oder 6,97 Prozent.

In Niederösterreichs kleinster Gemeinde Großhofen (Bezirk Gänserndorf) - 86 Einwohnern und 72 Wahlberechtigte - ist der Mandatsstand unverändert geblieben: Die ÖVP hält weiter zehn, die SPÖ drei Sitze. Auf die ÖVP entfielen 51 Stimmen (2005: 49) oder 73,91 Prozent, das bedeutete ein Plus von 0,78 Prozentpunkten. Die SPÖ kam wie beim vergangenen Votum auf 18 Stimmen (26,09 Prozent). Abgegeben wurden 69 Stimmen, die alle gültig waren. Damit lag die Wahlbeteiligung bei 95,83 Prozent - vor fünf Jahren war es 93,1 Prozent gewesen.

Wahlergebnisse abrufen

Hier sind alle Wahlergebnisse abrufbar!

1
Der Wähler sieht rot ! · von cicero (3624) · 14.03.2010 23:58 Uhr

Der Wähler ist nicht dumm, läßt sich nicht für blöd verkaufen.
Nadelstreifsozialisten und voest Betriebsräte die Q7 fahren sind "out" !

Faymann kann ja weiter lächeln, und der Heinzi kann weiter auf dem Klo sitzen.
(Vorher haben sie uns bedingungslos an die EU Apparatschiks verkauft).

Wo bleiben sie, die Parade-Sozialisten ?
Häupl in Wien:
Mit Hausmeistern & Nacht-U-Bahnen zum Wahlsieg ?
Voves in der Steiermark ?
Mit den Kündigungswellen in der obersteirischen Stahlindustrie ?

Freundschaft, Genossen.
Schön langsam werdet ihr die Internationale alleine singen.

(0)
2
NÖ-Wahl · von Pilatus (9282) · 14.03.2010 21:37 Uhr

Die ÖVPler können machen, was immer sie wollen, das tumbe österr. Volk läuft hinterher wie beim Rattenfänger von Hameln.

Egal, wie hoch die Belastungen noch werden, wie steil die Arbeitslosenkurve ansteigt, diese Volkstrotteln wählen die ÖVP und begreifen nicht, dass diese Partei nur für die Beamten und Bauern da ist.

Also, nur weiter so, da können sich Häupl und Voves noch ordentlich in die Hände spucken, um einen Wahlsieg einzufahren.

Bald wird sich hoffentlich auch der HupfSeppl zu Wort melden um seine Intentionen zu verkünden, er hat sich ja in letzter Zeit politisch ausgeklinkt, warum wohl ? Hummerts etwa doch ?

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3
das wählervolk · von runforfun (180) · 15.03.2010 12:47 Uhr

das ist die typische einstellung eines roten - wechselt das wählervolk!

es soll sich das volk ändern und nicht das parteiprogramm der roten oder die dort handelnden personen!

nur weiter so - rufen alle politisch andersdenkenden dir zu!

diese einstellung ist der sichere untergang der roten.

(0)
Artikel 14. März 2010 - 17:00 Uhr
apa/nachrichten.at
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