Schließlich konnte Marek 96 Prozent der Delegiertenstimmen für sich gewinnen. Sowohl Bundesparteiobmann Josef Pröll als auch ihr Vorgänger Johannes Hahn, der sich endgültig nach Brüssel verabschiedete, hatten der neuen Obfrau zuvor Rosen gestreut.
607 von insgesamt 632 Delegierten sprachen Marek ihre Zustimmung aus, ihr Ex-Konkurrent Harald Himmer, hauptberuflich Alcatel-Lucent-Boss, wurde zwar als einer von fünf Stellvertretern mit ins Boot der neuen Führungsmannschaft geholt, erreichte mit 86,9 Prozent jedoch den schlechtesten Wert.
Marek nahm die Wahl mit „Respekt und Stolz“ an. Am Rednerpult rief sie - noch vor dem Urnengang - das Motto „Mehr Herz und Hausverstand für Wien“ aus. Ein konkretes Wahlziel nannte sie in ihrer sehr auf Inhalte konzentrierten Ansprache nicht - nur soviel: Die Dynamik der ÖVP auf Bundesebene müsse nun auch in der Bundeshauptstadt spürbar werden, und da sei sie zuversichtlich. Wien müsse den Sprung nach vorne machen, um den Anschluss nicht zu verlieren.
Als Bremsklotz auf diesem Weg sieht Marek die mit absoluter Mandatsmehrheit regierende SPÖ: „Wien gehört nicht einer Partei - auch wenn manche das glauben.“ Kritik übte sie zudem an FPÖ und Grünen: „Die Auseinandersetzung FPÖ-SPÖ wird nicht nur herz-, sondern vor allem auch hirnlos.“ Die Grünen wiederum stünden seit der Pensionierung des „Professors“ Alexander van der Bellen für Grau und suhlten sich in „linkslinken Ideologien von vorgestern“.
Breiten Raum räumte die Neo-Chefin der Hauptstadt-Konservativen dem Themenbereich Zuwanderung ein: „Reden wir in der Ausländerpolitik doch endlich Klartext - beschönigen wir nichts.“ Das Thema sei zu wichtig, um es rechten Rabauken zu überlassen. Man dürfe nicht den Hass schüren, müsse aber klare Regeln aufstellen. Wien brauche kontrollierte Zuwanderung, „aber wir suchen uns die Zuwanderer aus“.
Zuvor hatten Pröll und Hahn Vorschusslorbeeren in Richtung Marek verteilt. Sie werde es schaffen, „Buntheit, Aufbruch, Frühling und Freude“ in die Bundeshauptstadt zurückzubringen, zeigte sich der Vizekanzler überzeugt. Man müsse gemeinsam kämpfen, um die SPÖ-Mehrheit zu brechen. Schließlich habe die Stadt nur einen Fehler:
„Sie wird rot regiert.“ Er, Pröll, habe Marek als eine Frau mit Visionen, Freiheitsdrang und dem Herz einer Löwin kennengelernt. Der Bundesparteiobmann, der noch einmal die geplanten Steuererhöhungen verteidigte, gab sich in Sachen Wien-Wahl insofern zuversichtlich, als dass sich die ÖVP auf Bundesebene gerade auf dem Weg zurück zur Nummer 1 befinde.
Vorgänger Hahn gab Marek die Zügel mit den Worten „Christine, it’s your turn“ in die Hand und sparte ebenfalls nicht mit Lob. Derzeit sei die Stadt von Strukturkonservatismus in Gestalt der SPÖ geprägt:
„Das gehört korrigiert - und in Wien, Christine, wirst du das machen.“ Über seine Tätigkeit als Landesparteiobmann zog er rundweg positive Bilanz. Schließlich habe es die ÖVP unter seiner Führung wieder geschafft, die Nummer 2 zu werden. Er sei kritisiert worden, das Angebot nach Brüssel nicht ausgeschlagen zu haben, aber er als „politisches Alphatier“ habe sich die Chance nicht entgehen lassen können, die Welt ein Stückchen mitgestalten zu dürfen.
Deutlich weniger euphorisch zeigte sich die politische Konkurrenz. „Leere Worthülsen und uralte Politphrasen - der neue Wind der Wiener ÖVP ist nicht mehr als ein laues Lüftchen“, konstatierte SPÖ-Landesparteisekretär Christian Deutsch. Die Grünen beschieden Marek inhaltliche Nähe zu Innenministerin Maria Fekter, während das Wiener BZÖ eine Große Koalition bereits als ausgemachte Sache kritisierte.
marek ist bei mir schon unten "durch".1.,tut sie so als ob sie die politik erfunden hätte,die einzig wahre.2., ist sie mitglied der dztg.volksfremden,nur der wirtschaft und den banken zugeneigten regierung,3.,ist ihr"chef"der pure antidemokrat,4.,ist ihr der job als steigbügelhalterin für den patriarchen häupl sicher.5.,wird sie stolz sein,gleich beim ersten antreten vizebürgermeisterin zu sein,
das ist gefährlicher,als häupls absolute mehrheit.denn bisher konnten die roten tun und lassen was sie wollen,nun muss der kuchen geteilt werden.also muss er grösser sein,als bisher.sie wird,um mitnaschen zu dürfen,linke positionen einnehmen,und ihre vorsätze sehr schnell vergessen.ihren grössenwahn stellte sie schon durch ihr prognostiziertes wahlergebnis zur schau.
sollte sie vizebürgermeisterin werden,stellt sie dann ihre regierungsposition zur verfügung,oder casht sie zusätzlich?die gier ist ja ein luder.
..das sind komunistische Wahlergebnisse,
na, sollen sie sich freuen, bei den öffentlichen Wahlen.....
schon mindestens 99 Prozent gekriegt und nicht magere 96 - da gackern ja die Hühner! Willst Du die Parteidisziplin der KPdSU im Nachhinein noch schlecht machen!?
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