Generalstabschef Edmund Entacher kündigt angesichts der Budgetkürzungen eine radikale Verkleinerung des Fuhrparks im Bundesheer an. „Von über 9.000 Fahrzeugen aller Art werden wir über 1.000 aussortieren“, sagt Entacher in der „Wiener Zeitung“ (Wochenend-Ausgabe). Insgesamt muss das Bundesheer (ohne den ebenfalls im Verteidigungsministerium angesiedelten Sport) im kommenden Jahr 75,8 Mio. Euro einsparen.
„Dadurch wird die Umsetzung der Bundesheerreform in der vorgegebenen Form und Zeit unmöglich“, betont Entacher. Es werde „bedeutende Einschnitte“ geben müssen, womit - neben der „Redimensionierung“ des Fuhrparks - auch die Nachfolger der Saab 105-Trainingsflugzeuge gefährdet sein könnten.
die pferdefuhrwerke, fahrhräder und schubkarren gehören weg.
da werden wir eine unmenge an geld einsparen.
funktioniert denn in diesem land gar nichts mehr ?
Das österreichische Bundesheer soll angeblich mehr als 100 Generäle (Dienstgrad Brigadier bis General) im Dienststand haben. Im Verhältnis zur geringen Mob-Stärke von etwa 50.000 Soldaten erscheint diese Anzahl sehr hoch, insbesondere wenn man bedenkt, dass es bei der Truppe nur einige wenige Generäle gibt.
Diese Anzahl ist nicht überraschend, haben doch auch alle Bundesländer mindestens 100 Hofräte (oder vergleichbare Bedienstete) auf der Gehaltsliste. Die meisten Generäle werden in ministerieller Verwendung, in Akademien und im Attachedienst etc. eingesetzt. Das BMLVS zieht wahrscheinlich für den Brigadier und Generalmajor als vergleichbaren Amtstitel - den Ministerialrat (Hofrat) der anderen Ressorts - für die Bewertung heran. Besser wäre den Oberst mit dem Ministerialrat gleichzusetzen, dann könnten die Generals- und Oberstränge im BMLVS reduziert werden. Ferner müssten ministerielle Planstellen in Arbeitsplätze für die Truppe umgewandelt werden.
Alles, womit man „nur schießen“, aber „nicht helfen“ kann, könnt ihr getrost wegschmeißen, oder einschmelzen, oder sonstwie verwerten.
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Da die Zukunft des BHs in der Katastrophen-Hilfe liegen wird, dürft ihr die dafür geeigneten Fahrzeuge nicht wegschmeißen – höchstens für die "Hilfe" adaptieren.
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