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Heinisch-Hosek: Sexistische Werbung per Gesetz verbieten

WIEN. SP-Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek will sexistischer Diskriminierung in der Werbung entgegenwirken und dies nun gesetzlich regeln. Der Werberat kann bislang zwar auf sexistische Werbung hinweisen, diese aber nicht sanktionieren.

Sexismus sei „leider noch immer salonfähig“ und halte sich aufgrund des patriarchalen Systems, sagt Heinisch-Hosek in der Wochenzeitung "Die Furche". Laut Ministerin ist ein derartiges Verbot in einigen Ländern im Gleichbehandlungsgesetz geregelt. „Das ist aber zurzeit bei uns nicht mehrheitsfähig. Die ÖVP ist dagegen“, stellte Heinisch-Hosek fest. Für sie wäre ein Expertinnen-Beirat vorstellbar, der die Werbung nach Kriterien beurteilen sollte. Denkbar, dass etwa der Werberat mit dieser Plattform verstärkt werde.

Die Ministerin verwies dabei auf eine internationale Tagung mit Vertreterinnen jener Länder, wo es bereits gesetzliche Regelungen gibt. Diese soll spätestens bis Herbst dieses Jahres stattfinden. Noch gibt es keine Vorstellungen, wie etwaige Sanktionen bei Verstößen aussehen könnten - es soll jedenfalls keine „zahnlose Lösung“ sein.

Den Vorstoß von Frauenministerin Heinisch-Hosek nimmt unterdessen die Frauensprecherin der Grünen, Judith Schwentner, positiv auf: „Wie kürzlich ein Bundesheer-Werbevideo gezeigt hat, kommt Sexismus in der Werbung sogar im Öffentlichen Dienst vor. Ohne Sanktionen gegen die herabwürdigende Darstellung von Frauen zu Werbezwecken wird sich daran nichts ändern“

Eine Enquete der Grünen im Juni 2009 mit sechs ExpertInnen habe gezeigt, dass diskriminierende und abwertende Werbung leider immer wieder vorkommt. Einige der ExpertInnen haben sich daher für eine gesetzliche Regelung im Gleichbehandlungsgesetz ausgesprochen. Obwohl es 2008 und 2009 beim Werberat mit über 200 Fällen etwa doppelt so viele Beschwerdefälle wie 2007 gegeben hat, kam es nur in vier Fällen zu einem sofortigen Stopp der Werbekampagne. 2007 war dies achtmal der Fall.

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sexistische Ministerin verbieten · von Anders (879) · 14.02.2010 09:48 Uhr

Soll Heinisch-Hosek doch ihr Verbot durchsetzen, dann kann sie sich gleich selbst entsorgen. Sexistische MinisterInnen braucht die Gleichberechtigung ja nun wirklich nicht!

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Wenn schon ... · von ennsegger (746) · 11.02.2010 10:31 Uhr

... was verboten werden muß, dann diese unnötige "Ministerin" samt ihrem blödsinnig geldvernichtenden und verfassungswidrigen (weil gleichbehandlungswidrigen) "Frauen"-Ministerium!
Das empfiehlt auch der Rechnungshof!

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wenn wir sonst keine sorgen haben, · von mausfanger (14798) · 10.02.2010 21:37 Uhr

dann geht es uns ja richtig gut.

frau " minister " sollte sich mal die familien - ja, frauen leben auch in familien ? - anschauen ...

für jeden blödsinn fällt den herrschaften ein gesetz, eine regelung oder sonstwas ein. das braucht keiner ...

will hier gar nicht aufzählen, wo es in österreich, ja, in österreich leben uach frauen ?! überall nicht stimmt ...
aber frau "ministerin" kapiert das so osder so nicht
... soll sich doch eine maus fangen ..

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Artikel 10. Februar 2010 - 15:08 Uhr
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Bild: Wodicka

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