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Dienstrecht: Umfrage unter den Lehrern

Bildungsministerin Claudia Schmied (SP) und Wissenschaftsminister Johannes Hahn (VP) beginnen die Reform der Lehrerausbildung und des Dienstrechtes mit einer großen Online-Umfrage: Von den rund 17.000 Lehramtsstudenten an Pädagogischen Hochschulen und Universitäten will man bis Jänner wissen, wie sie sich ihr modernes Berufsbild vorstellen.

Abgefragt wird etwa, was die Studenten von einzelnen Änderungsplänen halten: Darunter die Personalhoheit für Direktoren, der Ausbau ganztägiger Schulformen, Aufnahmeverfahren und gemeinsame Qualitätsstandards bei der Ausbildung und Ausstiegsmöglichkeiten für Lehrer. Auch die Zustimmung zum „einheitlichen Dienstrecht für alle Lehrer“ und zur Abschaffung der faktischen Unkündbarkeit wird abgetestet.

Mehrere Fragen zielen direkt auf die geplante Anhebung der Unterrichtsverpflichtung ab, auch die Einführung eines leistungsbezogenen Besoldungsschemas, die flachere Einkommenskurve mit höherem Anfangsgehalt und Fortbildungspflicht sind Thema.

Erster Reformplan

Bereits bis Weihnachten soll eine Expertengruppe ein Rohkonzept für die neue Lehrerausbildung vorlegen.

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Wer sind die Frösche, wer ist der Sumpf? · von herbertw (11931) · 01.12.2009 09:07 Uhr

Auf Anregung eulenauges kann man sich die Frage „Wer sind die Frösche, wer ist der Sumpf?“ stellen, und versuchen, Antworten zu finden:
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• Man fragt nicht die Lehrer (also die Frösche), sondern man fragt die Lehramtsstudenten. Wenn man negativ wäre, würde man diese als Kaulquappen bezeichnen, wenn man positiv denkt, können das aber auch Pfaue werden!
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• Der Sumpf liegt zu 100% im System (Bezirks-, Landes-Schulrat, Dienstrecht, …). Gefühlte 50% der Lehrer gehören ebenfalls unrettbar zu diesem System.
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Aber mit den anderen, und den Jungen, kann man sicher etwas Vernünftiges weiterbringen!

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denk-mal ... · von dudu (43) · 01.12.2009 20:11 Uhr

Die Frau Ministerin fragt jene, die das Berufsfeld nicht wirklich kennen: die Studenten. Denn die wissen nicht was sie tatsächlich erwartet. Sie kennen das bestehende Dienstrecht nicht und können letztendlich über Veränderungen kompetent nichts sagen, weil sie die rechtliche Tragweite nicht ermessen können. Sie wissen noch nicht, wieviel administrative Kram sie in der Praxis erwartet und wie viele Zusatzarbeiten Ihnen ins Haus stehen.
Es ist ziemlich einfältig, wenn man die Unwissenden fragt, und das dann als Grundlage nehmen will. Wenn man ein seriöses Ergebnis will, dann müsste man junge Lehrer (etwa nach dem ersten Dienstjahr)fragen - den die kennen die Realitäten dieses Jobs schon.

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@dudu: Wenn es um ein Anpassung … · von herbertw (11931) · 02.12.2009 08:49 Uhr

… ginge, gäbe ich Ihnen schon Recht.
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Hier geht es aber – wenn man es ernsthaft betreiben will – nicht um die Modifikation einer bestehenden Vorschrift, sondern um die grundlegende Neuerfindung des Dienstrechts!
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Wenn Sie die Lehrer so wie ich kennen, dann können sie selbst die Junglehrer nichts mehr fragen! Menschen passen sich Systemen an, und das Schul-System ist ein "gar mächtig Konstrukt", das Menschen sehr rasch „an sich anpasst“ - und damit zu Hampelmännern/frauen degenerieren lässt!
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Daher ist es – im Gegensatz zu Ihrem Zugang – nicht einfältig, Studenten zu fragen, wie sie sich Ihren Arbeitsplatz vorstellen, sondern der einzige Weg, den unendlich komplizierten Ballast „Lehrerdienstrecht“ los zu werden, und de facto „neu zu schreiben“.
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Analogie-Beispiel: wären die Studenten nicht aufgestanden, wäre eine Diskussion „Bildung versus Ausbildung“ NIE zustande gekommen.

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Artikel 01. Dezember 2009 - 00:04 Uhr
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Fragen an Studenten (vowe) 

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