Das erste Ergebnis lag von den Wiener Pflichtschullehrern vor: für sie endeten die Personalvertretungswahlen schon am Mittwochabend.
Das Resultat war für die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) ernüchternd. Die Volks- und Hauptschullehrer in Wien haben ihren Zentralausschuss „umgefärbt“. Die FSG stürzte massiv ab und wurde von den Christgewerkschaftern (ÖAAB-FCG) auf den zweiten Platz verwiesen.
„Rote“ Lehrer sind in Wien offenbar in großer Zahl zur FCG abgewandert. Die rund 11.700 Wiener Pflichtschullehrer bescherten der FSG ein Minus von 10,1 Prozentpunkten. Damit haben die sozialdemokratischen Lehrer nur noch 40 Prozent der Stimmen. Umgekehrt legte die FCG von 34,5 Prozent auf 43 Prozent zu. Im Zentralausschuss der Wiener Pflichtschullehrer hat die FCG nun fünf Mandate, die FSG vier – bisher war das Verhältnis umgekehrt. Die Unabhängigen Gewerkschafter verbesserten sich von 14,5 auf 16,5 Prozent, blieben aber bei einem Mandat im Zentralausschuss.
Wahl in Oberösterreich
In Oberösterreich war die Situation nach Auszählung der ersten Bezirksergebnisse ähnlich. Die FSG hielt bei einem Minus von rund zehn Prozentpunkten, die FCG legte in ähnlichem Maß zu. „Wir Lehrer wollen es nicht, wenn Politik gegen uns gemacht wird“, interpretierte Paul Kimberger (FCG), Vorsitzender der Pflichtschullehrer-Gewerkschaft in Oberösterreich, das Ergebnis. Es sei eine „klare Absage an die Ministerin“. Schmied habe mit ihren Vorstößen zu Jahresbeginn mit der Ankündigung, Lehrer sollten zwei Stunden länger unterrichten, und mit ihren „zentralistischen“ Ansätzen für die Reform der Schulverwaltung einen großen Teil der Lehrerschaft verärgert.
Ob die Lehrer-Ergebnisse auch einem allgemeinen Trend bei den Personalvertretungswahlen entsprechen, war vor Vorliegen der Endergebnisse für alle Bundesbedienstete noch nicht zu beurteilen.
Detailergebnisse
Einzelne Ergebnisse waren aber auffällig und zeigten ebenfalls FSG-Verluste. So verlor die FSG auch bei den Wahlen der Exekutive in Niederösterreich zehn Prozentpunkte, die FCG legte 3,2 Prozentpunkte zu.
In der Präsidentschaftskanzlei wählten von den 70 Bediensteten 13,6 Prozent FSG, vor fünf Jahren waren es noch 55,9 Prozent.
nur ein kleiner Vorgeschmack auf die Wienwahlen 2010...........da wäre Häupl wohl froh über ein 4? Ergebnis
daß von Steuergeldern lebende Öffentlich "Bedienstete" eine Gewerkschaft haben dürfen und darüber hinaus auch noch eine "Personal"vertretung, wird wieder einmal nicht thematisiert.
Wenn man einen Sumpf trocken legen will, sollte man nicht die Frösche wählen lassen: Die wählen den Sumpf.
wenn man bedenkt, welche Mobbingstrukturen trotz dieser "Vertreter" aufrechterhalten werden, und was sich starke Gruppierung in den letzten Jahren an Nichtstun und Wegschauen geleitet haben, siehe Gewerkschaft mit der Bawag, und dass Freigestellte in akademischer Höhe entlohnt werden, auch wenn sie oft nicht einmal einen Beruf gelernt haben und dann als Hofräte zum Teil in Pension gehen..... nachdem die Frau Schmied derart Mitarbeiterfeindliche Aussagen getätigt hat und eigentlich froh sein muß, aufgrund ihrer mangelhaften Qualifikation nicht arbeitslos zu sein - gehörte ein Denkzettel verpaßt. Die nächsten Wahlen stehen an, auch auf betrieblicher Ebene und es wird Zeit einer oft 80 prozentigen Mehrheit, wenn Sie nichts gemacht haben, außer auf ihren fetten Posten zu sitzen, einen Dankzettel zu verpassen. Gewisse hochdotiert Dampfplauderer und arogante oder herzlose Arschlöcher gehören in die Wüste geschickt. Die FCG hat das auch schon erlebt und mit starker FSG ist es um keine Deut be