Das Geld stamme aus Umschichtungen, hieß es von einem Sprecher der Uni Graz. Zuvor hatten Vertreter des Plenums, das auf der Uni Hörsäle besetzt hatte, mit Vertretern des Rektorats verhandelt.
Rektor Alfred Gutschelhofer und die Vizerektoren und Vizerektorinnen haben am Freitag mit den Vertretern des Plenums der besetzten Hörsäle und der ÖH "ein konstruktives Gespräch geführt und mehr als drei Stunden lang die Standpunkte ausgetauscht", hieß es. Rektor Gutschelhofer will nun durch die Umschichtung von Budgetmitteln und Fokussierung der Reserven in den nächsten drei Jahren insgesamt 1,5 Mio. Euro zur Verfügung. Das Maßnahmenpaket soll stark frequentierten Studien zugutekommen. So sollen möglichst rasch Lehrangebote aufgestockt und zusätzliche Professuren eingerichtet werden.
"Damit soll auch der Impuls des Wissenschafterministers, der heute zusätzlich 34 Mio. Euro für Österreichs Universitäten zugesichert hat, aufgenommen werden", so Gutschelhofer. "Minister Hahn hat für die Lehre positive Signale gesetzt, um die Anliegen der jungen Menschen zu berücksichtigen." Als eine der an Studierenden stärksten Universitäten erwarte die Uni Graz einen belastungsproportionalen Anteil aus der "Ministerreserve".
Das Rektorat werde in allen der insgesamt 15 Uni-Graz-spezifischen Forderungen den Dialog aufrechterhalten und gemeinsam sowohl mit den Studierenden als auch Gremien nach Lösungen suchen. Darüber hinaus unterstütze die Uni Graz einen österreichweiten Diskurs über das gesamte Bildungssystem. Es müsse breit diskutiert werden, wie der Spagat zwischen allgemeiner Ausbildung mit freiem Zugang und Exzellenz-Universität bewältigt werden könne.
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