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Vranitzky: „Die Opferrolle ist unwahr“

Altbundeskanzler Franz Vranitzky erinnert sich an seine Rede im Parlament, in der er gefordert hatte, die Opferthese zu überdenken.

Artikelbilder Martin Dunst 07. Mai 2011 - 00:04 Uhr
„Die Opferrolle ist unwahr“

Franz Vranitzky stellte vor 20 Jahren die Opferthese in Frage. Bild: apa

von alexius (119) · 07.05.2011 18:52 Uhr vranitzky

bitte wer war das??? ein vergessener total uninteressanter abgehalfterter politiker!

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von observer (11767) · 07.05.2011 07:35 Uhr Es hat nach dem Einmarsch

der deutschen Wehrmacht in Österreich sehr wohl sofort Opfer und Liquidationen unter der Bevölkerung und an Schaltstellen (Polizeiführung in Linz etwa) gegeben. Auch wurden in der Nazizeit viele MitbürgerInnen in KZs gesteckt und umgebracht.
Das negiert der Hr. Vranitzky offensichtlich. Und die heutige Bevölkerung hat mit dieser Zeit nichts mehr zu tun. Es kann keine Erbschuld geben und schon gar keine Kollektivschuld. Einseitige Geschichtsbetrachtungen sollte man immer unterlassen, sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung. Aber offenbar unterliegt auch der Hr. Vranitzky der Versuchung einer selektiven Betrachtung derselben, Ist natürlich auch praktisch, wenn man bei diversen Besuchen im Ausland jemand uneingeschränkt nach dessen Meinung reden kann.
Ich verurteile das Naziregime uneingeschränkt und diese Greueltaten dürfen sich nie mehr wiederholen. Aber ich lasse mir und meinen an dieser Zeit unbeeiligten Vorfahren von Hrn. V.
nicht die geringste schuld zuweisen !

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von eulenauge (19929) · 07.05.2011 22:14 Uhr Nun ja - Östereich war ja Opfer,

das sollten wir nicht übersehen: Damals Opfer der Herren Starhemberg, Schuschnigg und Dollfuß, der Heimwehrler, der Klerikal- und Ständestaatsfaschisten, den glorreichen Vorgängern unserer Landschaftsgärtner- und Beamtenpartei, die, als Vertreterin der Nicht- und Minderleister, die "Leistungsträger" in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen will, so ihr "Neuer", der ÖAABler,

und heute Opfer der Tschüssels, Strassers, Grassers, Platters, Fekters, der Neugebauers ....

Und für alle gilt die Unschuldsvermutung.

Ich würde sagen, dann ist's eh schon wurscht: Lassen wir die Unschuldsvermutung auch für unsere räuberischen, mörderischen, "Heil!" schreienden, vor Allem aber anpassungsfähigen Altvorderen gelten: Hin sind sie eh schon fast alle.

Außer dem Joopi natürlich, und der hat ja auch nicht eigenhändig sechs Juden erwürgt, sondern sich nur angepaßt.

Wie gesagt, es gilt kristallklar, fönfrisiert und waschbrettbäuchig uneingeschränkt die Unschuldsvermutung.

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