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Schulreform könnte in Oberösterreich viele Direktoren die Funktion kosten

WIEN/LINZ. Es ist einer jener Punkte der von der Regierung geplanten Schulreform, den die Lehrergewerkschaft besonders heftig kritisiert: Die sogenannten Schulcluster.

Bild: Weihbold

Als Cluster mit bis zu 2000 Schülern sollen sich Schulstandorte künftig unter einem Direktor zusammenschließen, an den einzelnen Schulen gibt es künftig keine Direktoren mehr, sondern, je nach Größe, allenfalls Standortleiter.

Zwar soll die Clusterbildung in der Regel freiwillig erfolgen, doch für Kleinschulen im Pflichtschulbereich sieht der Gesetzesentwurf, der seit der Vorwoche in Begutachtung ist,  auch die Möglichkeit zum Cluster auf Anordnung der Schulbehörde vor – und das lehnen die Lehrervertreter ab.

Die OÖNachrichten haben sich angesehen, was das für die Schullandschaft in Oberösterreich bedeutet. Gerade an den Volksschulen könnte ein hartes Durchziehen des Gesetzes für viele Direktoren das Aus bedeuten: Denn von den 525 Volksschulen haben 287 derzeit weniger als hundert Schüler. Das bedeutet freilich noch nicht, dass diese alle tatsächlich zusammengelegt werden, denn neben der Schülerzahl sind im Entwurf weitere Kriterien für einen Zusammenschluss auf Anordnung vorgesehen und auch Thomas Stelzer, Bildungslandesrat und künftiger Landeshauptmann (VP) will vorerst „auf Freiwilligkeit“ setzen. Doch derzeit ist die Lust auf Cluster begrenzt.

Mehr über mögliche Szenarien lesen Sie morgen in den OÖNachrichten, die Liste der Kleinschulen im Pflichstschulbereich finden Sie dann auf nachrichten.at

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Artikel nachrichten.at/jabü 22. März 2017 - 12:28 Uhr
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