Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Donnerstag, 24. Mai 2018, 04:03 Uhr

Linz: 20°C Ort wählen »
 
Donnerstag, 24. Mai 2018, 04:03 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Innenpolitik

Schulautonomie: Bildungsministerium kündigt Änderungen an

WIEN. Beim Schulautonomiepaket zeichnen sich Änderungen bei umstrittenen Punkten ab.

Schulautonomie: Viel Kritik, neue Verhandlungen

Bildungsministerin Sonja Hammerschmid will beruhigen. Bild: VOLKER WEIHBOLD

Bei einer Verhandlungsrunde zwischen Bildungsministerium und Lehrergewerkschaft wurden am Mittwoch dreieinhalb Stunden lang die wichtigsten Kritikpunkte der rund 1.600 Stellungnahmen zum Gesetzespaket diskutiert. Laut Ministerium zeichnet sich "eine gute Lösung für alle Beteiligten" ab.

Konkret werde mit der Gewerkschaft darüber verhandelt, wie man "die strittigen Passagen so formulieren kann, dass eine für alle gute Lösung herauskommt", so eine Sprecherin von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) am Montagabend gegenüber der APA. Ursprünglich hatte die Ministerin die Eckpunkte der Reform für nicht verhandelbar erklärt. Am Mittwoch soll dazu die "finale Runde" stattfinden. Auch der oberste Lehrervertreter Paul Kimberger (Fraktion Christlicher Gewerkschafter) zeigte sich optimistisch, dass man mit dem Bildungsressort noch zu einer gemeinsamen Lösung finden wird. "Die Kritikpunkte aus dem Begutachtungsverfahren sind ernst zu nehmen und das macht das Ministerium auch".

Welche Änderungen es geben könnte, wollten weder die Ressortsprecherin noch Kimberger auf APA-Nachfrage kommentieren. Betroffen sind laut Ministerium jedenfalls die zuletzt umstrittensten Punkte der Reform: die Möglichkeit, dass Schulleiter über die Größe von Lerngruppen entscheiden und sogenannte Cluster (Zusammenschlüsse von bis zu acht Schulen unter einem Leiter) unter bestimmten Bedingungen auch gegen den Widerstand der Lehrer vor Ort gebildet werden können, sowie die Zukunft der für Schüler mit körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen und Verhaltensauffälligkeiten zuständigen Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik (ZIS).

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at/apa 08. Mai 2017 - 19:49 Uhr
Mehr Innenpolitik

"Mit den langen Wartezeiten beim Kassenarzt soll es bald vorbei sein"

WIEN. Sozialministerin Hartinger-Klein kündigt im OÖN-Interview massive Investitionen an.

Pilz: Ringen ums Personal

WIEN. Rückkehr des Listengründers bringt Probleme.

Gridling wieder im Dienst, Strache verteidigt Kickl

WIEN. Peter Gridling hat heute seinen Dienst als Chef des Bundesamts für Verfassungsschutz und ...

EU-Wahl: Kern will nicht Spitzenkandidat der Sozialdemokraten werden

BRÜSSEL/STRAßBURG. SPÖ-Chef Christian Kern strebt keine europaweite Kandidatur als Spitzenkandidat der ...

Beratungen über Rückkehr von Peter Pilz dauern an

WIEN. Die Liste Pilz hat Mittwochnachmittag darüber beraten, welchen Platz ihr Parteigründer künftig im ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!