Das ergab eine Serie von Anfragebeantwortungen durch das BZÖ. Dabei entfiel auf die Minister selbst gar nicht der Löwenanteil der Ausgaben für Reisetätigkeit. Die Ressorts zahlten im selben Zeitraum nämlich 7,37 Mio. Euro für dienstliche Flugreisen ihrer Bediensteten.
Wohl keine Überraschung ist, dass Außenminister Spindelegger (ÖVP) die meiste Zeit im Ausland verbracht hat. 557.763 Euro fielen für ihn und seine Mitreisenden bei 51 Gelegenheiten an. Ihm folgen Vizekanzler und Finanzminister Pröll (ÖVP) und seine zwei Staatssekretäre, die in Sachen Wirtschafts- und Finanzkrise oft die heimische Grenze überschreiten mussten: Rund 394.500 Euro fielen bei 41 Auslandsaufenthalten an. Erst dann kommt Bundeskanzler Faymann (SPÖ). Das Kanzleramt reiste 29 Mal und zahlte dafür rund 257.000 Euro.
Am liebsten daheim blieb von allen Regierungsmitgliedern Sozialminister Hundstorfer (SPÖ). Lediglich rund 19.000 fielen für gerade einmal sieben Auslandsreisen 2009 an. Ebenso oft zog es übrigens Verkehrsministerin Bures (SPÖ) in die Ferne, allerdings gab sie mit knapp 42.600 mehr als das Doppelte dafür aus, auch bei den Flügen.
Die höchsten Gesamtkosten bei Flugreisen - also inklusive jener für Mitarbeiter des Ressorts - verzeichnet das Verteidigungsministerium von Norbert Darabos (SPÖ) mit 1,09 Mio. Euro. Erst dann folgen das Außenministerium (1,04 Mio.) und das Finanzministerium (1,01 Mio.).
BZÖ-Rechnungshofsprecher Grosz, der die Anfragen gestellt hat, erzürnte das Ergebnis. Internationale Kontakte seien zwar wichtig und wesentlich, im Zeitalter der modernen Kommunikation sei aber auch hier Sparsamkeit angebracht, so Grosz.
ist eben unseren glorreichen polit......
nicht zuzumuten, wenn sie unermüdlich für das wohl des staates und seiner bürger/innen unterwegs sind.
...besteht darin von einen fress und saufgelage zum anderen zu jetten auf kosten der steuerahler.
rauskommen tut bei solchen treffen in den meissten fällen wenig oder fast gar nix. sollte was rauskommen heissts immer österreich soll zahlen.
unser hupf sepperl ist zur zeit in guatemala auf entwicklungshilfe-reise. was wird uns das wieder kosten?
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