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Neos wollen 1000 Asyl-Partnerstädte in Afrika

WIEN. Städtepartnerschaften sollen helfen, die Flüchtlingsbewegungen zu kontrollieren und zu steuern.

Neos wollen 1000 Asyl-Partnerstädte in Afrika

NEOS-Obmann Matthias Strolz Bild: SEPA.Media | Martin Juen

Nach seinem Vorschlag, Land in Afrika für Registrierzentren zu pachten, geht Neos-Obmann Matthias Strolz nun einen Schritt weiter. Er möchte, dass europäische und nordafrikanische Städte Partnerschaften eingehen. So könnten Erfahrungen weitergegeben werden und wirtschaftliche Kooperationen möglich sein. Insgesamt stellt sich Strolz 1000 Partnerschaften vor, 15 davon mit österreichischen Städten. Denn: "Wir betreiben heute in Europa Entwicklungszusammenarbeit wie in den 90er-Jahren." Es sei auch im Interesse Europas, dass die Staaten stabile und zuverlässige Partner für die EU werden. Und zwar nicht nur im Flüchtlings- und Migrationsbereich, sondern auch bei der Bekämpfung organisierten Verbrechens, der Terrorabwehr und als Wirtschaftspartner. "Gerade in instabilen Regionen wie Libyen finden sich Städte, die stabile Regierungen aufweisen", sagt Strolz. Genau dort zu investieren würde sich auch auf andere Städte positiv auswirken. Im Gegenzug sollten sich die Kommunen dazu verpflichten, Migranten, die bereits in ihrem Land sind, aufzunehmen und Zugang zum Arbeitsmarkt zu gewähren. So würden weniger Flüchtlinge die Reise über das Mittelmeer antreten, glaubt der Neos-Obmann.

Matthias Strolz war gestern zu Gast im ORF-Sommergespräch. Den Liveticker zum Nachlesen gibt es auf nachrichten.at

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Artikel OÖN 08. August 2017 - 00:04 Uhr
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