Demnach werden die Kassen heuer hochgerechnet etwa 247 Millionen Euro an Kostendämpfungen erreichen. Hauptverbands-Präsident Schelling zeigte sich gegenüber der APA mit diesem ersten Schritt "sehr zufrieden".
Die Regierung hatte den Kassen vorgeschrieben, heuer insgesamt 197 Mio. Euro an Einsparungen selbst zu erbringen, um die 100 Mio. Euro aus dem neu geschaffenen Strukturfonds zu bekommen. Der Hauptverband hatte dieses Finanzziel dann noch einmal verschärft und den Kassen insgesamt 214 Mio. Euro vorgegeben.
"Harte Anstrengungen von allen"
Damit dieses Ziel für heuer erreicht wird, muss nun in jedem Quartal die Erfüllung dieser Vorgaben nachgewiesen werden. Und nach diesem ersten, nun vorgelegten Quartalsbericht wird für heuer mit Einsparungen von 247 Mio. Euro gerechnet - um 33 Mio. mehr als vom Hauptverband vorgegeben.
Schelling verwies darauf, dass dafür "harte Anstrengungen von allen" nötig gewesen seien. Man habe offenbar an den richtigen Hebeln gedreht, meinte der Hauptverbands-Chef. Konkret waren jedem Träger in sechs Bereichen konkrete Finanzziele auferlegt worden. Sowohl bei den Ausgaben für Medikamente als auch bei den Honoraren für die Ärzte, bei den Instituten, den Heilbehelfen, den Transportkosten und den Physiotherapeuten, müssen die Kassen ihre Vorgaben erfüllen.
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