Zudem sorgen sich die Rechtsanwälte um die Gefährdung von Berufsgeheimnissen. Anwälte, aber auch Ärzte, Seelsorger oder Journalisten würden hier künftig mit "schweren Eingriffen" rechnen müssen, so Benn-Ibler. Und gibt zu bedenken: "Sind die Daten erst einmal vorhanden, ist deren Verwendung praktisch nicht mehr kontrollierbar." Außerdem treffe die Vorratsdatenspeicherung die Falschen, denn wer der Erfassung der Daten entgehen wolle, könne dies technisch "problemlos umsetzen". "Übrig bleibt der 'Durchschnittsbürger', der gar nicht weiß, wie ihm geschieht."
Auch die Wiener SPÖ-Stadträtin Frauenberger, zuständig für Datenschutz, unterstrich am Donnerstag einmal mehr die anlehnende Haltung des Landes Wien. Sie verwies darauf, dass in mehreren EU-Ländern die Höchstgerichte die jeweilige Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung schon wieder gekippt hätten. In Österreich gehe der aktuelle Entwurf im Bereich von Polizei und Justiz "weit über die ohnehin schon sehr bedenkliche Richtlinie hinaus". Die Regierung, und hier sieht die SPÖ-Politikerin weniger ihre Parteifreundin und Infrastrukturministerin Doris Bures denn die ÖVP-Ressortchefinnen Karl (Justiz) und Mikl-Leitner (Inneres) gefordert, möge in letzter Minute die "Notbremse" ziehen, wünschte sich Frauenberger.
Unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung wird eine totale Überwachung der Bevölkerung eingeführt und es steht sich die berechtigte Frage was die Regierung bzw. die EU mit den gesammelten Daten anstellt. Das sind kommunistische Methoden aber der Zweck heiligt anscheinend die Mittel und unsere Regierung macht da natürlich brav mit, da kommt einem schon wieder das Kotzen mit solchen Leuten!!! ;-(
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