08. August 2017 - 15:10 Uhr · nachrichten.at/apa · Innenpolitik

Bundespräsidentenwahl: Ermittlungen gegen 250 Beschuldigte

57.232 Katholiken aus dem Bezirk sind zur Pfarrgemeinderatswahl aufgerufen

(Symbolbild) Bild: OÖN-krei

WIEN. Nach der Aufhebung der Bundespräsidentenstichwahl sind die Ermittlungen gegen rund 250 Wahlbehörden-Mitglieder zu einzelnen Faktenkomplexen, aber noch nicht ganz abgeschlossen.

Teilweise ermittelt die zentral zuständige Wirtschafts- undKorruptionsstaatsanwaltschaft noch, sichtet aber auch schon Beweisergebnisse und arbeitet an den Vorhabensberichten.

Wann diese vorliegen werden, konnte eine Sprecherin am Dienstag auf APA-Anfrage noch nicht beantworten. Denn es handle sich um ein umfangreiches und komplexes Verfahren. Die WKStA arbeite jedenfalls intensiv an der Vorbereitung der Berichte, die Causa ist berichtspflichtig.

Ermittelt wird gegen rund 250 Beschuldigte und ca. 20 Wahlbehörden. Die WKStA prüft insgesamt den Vorwurf des Missbrauchs der Amtsgewalt und den Vorwurf der falschen Beurkundung und Beglaubigung im Amt. Gegen einen Beschuldigten wird auch wegen des Verdachts der Verletzung des Amtsgeheimnisses, gegen einen weiteren Beschuldigten auch wegen des Verdachts der falschen Beweisaussage und gegen zwei Beschuldigte auch wegen des Verdachts der Täuschung bei einer Wahl oder Volksabstimmung ermittelt.

Quelle: nachrichten.at
Artikel: http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Bundespraesidentenwahl-Ermittlungen-gegen-250-Beschuldigte;art385,2645485
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