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Zwei Drittel für Studiengebühren und Aufnahmetests

LINZ. Mehr als zwei Drittel der Österreicher sind für Studiengebühren und Aufnahmetests an den Universitäten. Nach den Studentenprotesten Ende des Vorjahres ist für die Bevölkerung aktuell mehr die Sicherung von Arbeitsplätzen und des Gesundheitssystems von Vorrang als die Bildungspolitik. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "market" hervor.

market hat am 17. und 18. März 704 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählte Personen online befragt. Dabei sprachen sich 68 Prozent für Studiengebühren und Aufnahmetests aus. Nur 32 Prozent treten dafür ein, den offenen Zugang zu den Universitäten aufrechtzuerhalten - 37 Prozent der Frauen und 52 Prozent der 15- bis 29-Jährigen.

82 Prozent der Österreicher sprechen sich dafür aus, dass sich Politik und Gesellschaft besonders für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen einsetzen sollen. Auf den Plätzen folgen der Erhalt des derzeitigen Gesundheitssystems (79 Prozent), sichere Pensionen (78 Prozent), das Aufrechterhalten der Umweltqualität (75 Prozent), Einsparen bei den Staatsausgaben (74 Prozent) und eine klare Regelung der Zuwanderung (73 Prozent).

Ein besonderer Einsatz für mehr Unterstützung bei den Anliegen der Universitäten und Fachhochschulen ist für nur 39 Prozent der Bevölkerung von Bedeutung. Im Fall des freien Uni- und Fachhochschulzugangs sind es gerade einmal 22 Prozent. Mit zwei Prozent haben nur Steuererhöhungen weniger Befürworter.

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Bruhaha · von Internerdhoernchen (5032) · 24.03.2010 15:29 Uhr

Eine repräsentative Online-Befragung?
Der market-Scherz ist wieder einmal ein Schenkelklopfer.
Wie seriös sind denn "Online-Befragungen"?

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Was ist mit der Matura? · von Anders (879) · 24.03.2010 13:56 Uhr

Normalerweise ist immer die Matura der Aufnahmetest für die Unis gewesen. Warum jetzt nicht mehr? Ganz einfach, weil heutzutage jeder irgendwie zur Matura kommen kann, wenn er nur will. Klar, dass das nur über Niveauverlust funktioniert. In ein paar Jahren wird ein Maturant nicht mehr wissen, als früher ein Hauptschulabgänger. An die Berufsbefähigung künftiger Mediziner will ich gar nicht denken. Vielleicht will man aber auch damit die Sterblichkeit der alten und kranken Menschen erhöhen, damit das Sozialsystem entlastet wird.

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Also ... · von zenith1 (266) · 24.03.2010 16:02 Uhr

meine Schwiegermutter hatte um 1985 das goldene Maturajubiläum. Damals war Ratzenböck LH und hat einen Empfang im Redoutensaal für die Jubilare aus ganz OÖ gegeben. Er sagte, daß damals (1985) in jeder Bezirksstadt mehr Leute maturieren als vor 50 Jahren in ganz OÖ. Heute bräuchte man wahrscheinlich das Stadion.

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Artikel 24. März 2010 - 10:17 Uhr
mor
Bild vergrößern Aufnahmetests sollen eingeführt werden

Bild: APA (Archiv/Newald)

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