Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Freitag, 22. Juni 2018, 03:57 Uhr

Linz: 22°C Ort wählen »
 
Freitag, 22. Juni 2018, 03:57 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Innenpolitik

Bauern grollen wegen der Steuerpläne der SPÖ

RIED IM INNKREIS. Wahlkampfauftakt des ÖVP-Bauernbundes – Köstinger: Faires EU-Fördersystem für Familienbetriebe.

Bauern grollen wegen der Steuerpläne der SPÖ

Bauernbundspitze: Strasser, Rupprechter, Köstinger, Schultes, Hiegelsberger Bild: BB

Es gibt zwar nur noch rund 160.000 bäuerliche Betriebe in Österreich, doch der neue Bauernbund-Präsident, Georg Strasser, gibt sich selbstbewusst: "Von 500.000 ÖVP-Mitgliedern sind 236.000 beim Bauernbund. Von 1500 VP-Bürgermeistern sind die Hälfe Bauern. Wir sind eine politische Macht und auch in Zukunft eine starke Stimme in der ÖVP."

Entsprechend erhoben die VP-Bauernvertreter ihre Stimme, als sie gestern, Freitag, auf der Rieder Messe den Wahlkampf starteten. Sie seien gegen Substanzsteuern wie die von der SPÖ geplante Erbschaftssteuer. "Auf Basis von Verkehrswerten ist das ein Anschlag auf unser Eigentum", sagte Strasser, der erst vor zwei Wochen zum Nachfolger des Oberösterreichers Jakob Auer gewählt worden war.

"Wenn ein Land mit einer der höchsten Steuerquoten wieder neue Steuern erfindet, ist das der falsche Weg", sagte VP-Generalsekretärin Elisabeth Köstinger. Wichtig sei, dass die künftige EU-Agrarpolitik die Familienbetriebe und nicht die Agrarindustrie fördere: "Es ist wegen des knappen EU-Budgets eine echte Chance für massive Veränderungen. Die bäuerlichen Familienbetriebe müssen eine Chance im Wettbewerb erhalten." "Die Bauern brauchen eine langfristige Perspektive, über eine ganze Dekade", sagte Minister Andrä Rupprechter. Deshalb habe er noch ein "Standortpaket Land" in Höhe von 40 Millionen Euro geschnürt, für Verarbeitung und Vermarktung von Lebensmitteln sowie für das Schulwesen. Es werde 200 Millionen Euro Investitionen auslösen.

Pute und Huhn von irgendwo

Kammerpräsident Hermann Schultes machte seinem Ärger über Schweinfleischverbot in Kindergärten Luft: "Stattdessen gibt es Pute oder Huhn von irgendwo auf der Welt." Es sei ein unerträglicher Zustand, dass der Konsument in Gastronomie und Großküchen nicht über die Herkunft der Produkte informiert werden müsse.

Kommentare anzeigen »
Artikel Josef Lehner 09. September 2017 - 00:04 Uhr
Mehr Innenpolitik

Talent, Tricks, Timing – und der erste Missgriff des Kanzlers

WIEN. Hart an der Grenze: Sebastian Kurz weiß, was er will, und setzt es kaltblütig um.

Asylpolitik: Viktor Orban sieht eine Achse Visegrad-Wien

BUDAPEST. Treffen der vier Regierungschefs der Visegrad-Gruppe mit Kanzler Kurz. Migration im Mittelpunkt.

Linzer Gipfel: Medien-Echo in Deutschland

Das österreichisch-bayerische Regierungstreffen am Mittwoch in Linz war auch für deutsche Medien ein ...

Arbeitszeitgesetz: Koalition sichert Änderung zu

WIEN. Die Koalition hat am Donnerstag versichert, ihren Antrag zur Höchstarbeitszeit noch zu verändern und ...

Verkehrsminister Hofer erlitt Kreislaufkollaps

WIEN. Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) hat in der aktuellen Hitzewelle einen Kreislaufkollaps erlitten.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!