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Drittes Aufnahmezentrum immer unwahrscheinlicher

WIEN. Die Errichtung eines dritten Erstaufnahmezentrums für Asylwerber wird immer unwahrscheinlicher. Innenministerin Fekter verwies vor dem Ministerrat darauf, dass die Asylwerberzahlen in den ersten beiden Monaten 2010, im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Drittel gesunken seien.

"Wie es derzeit aussieht, kommen wir aus", meinte die Ministerin unter Verweis auf die Zentren in Traiskirchen und Thalham.

Priorität hat für Fekter eine dritte Erstaufnahmestelle derzeit ohnehin nicht: "Weil mich niemand darin unterstützt". Ihren Versuch, ein Zentrum in Eberau zu etablieren, verteidigte Fekter. Erstens sei eine dritte Erstaufnahmestelle im Regierungsprogramm verankert worden, und zweitens habe es zum damaligen Zeitpunkt noch steigende Asylzahlen gegeben.

Auch jetzt schließt sie so ein Flüchtlingslager nicht zur Gänze aus. Man müsse noch mindestens bis zum Sommer warten ob der rückläufige Trend bei den Asylzahlen anhält. Es zeige sich jedoch bereits, dass die von ihr eingeleiteten gesetzlichen Maßnahmen gegen Missbrauch auf diesem Gebiet Wirkung zeigten.

Als Beispiel nannte Fekter die Möglichkeit, das Alter von Flüchtlingen mit radiologischen Methoden festzustellen. Bei 100 entsprechenden Überprüfungen habe sich bei 72 gezeigt, dass die Betroffenen älter seien als angegeben. Hintergrund: Minderjährige Asylwerber haben im Verfahren gewisse Erleichterungen im Vergleich zu volljährigen Flüchtlingen.

Verteidigungsminister Darabos sieht die Verantwortung für das dritte Erstaufnahmezentrum in erster Linie bei der Innenministerin. Er habe dieser die Möglichkeit gegeben, den Zeitraum für die Prüfung, ob die Flüchtlingsströme abnehmen, selbst festzulegen.

Weiter noch offen ist die Frage der Anwesenheitspflicht für Asylwerber im Erstaufnahmezentrum. Die Innenministerin pocht auf die Umsetzung ihrer entsprechenden Idee. Schließlich gebe es in vielen gesellschaftlichen Bereichen Anwesenheitsverpflichtungen, etwa für Lehrer auf Skischulkursen.

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Jetzt die arme im Stich gelassene.... · von luftifranz (655) · 16.03.2010 13:40 Uhr

Innenministerin spielen. Voriges jahr ohne mit der Wimper zu zucken über die Bevölkerung von Eberau drüberfahren versucht mit Hilfe vom ÖVP Bürgermeister.
Ja so ist die Schotterbaronin mit den eiskalten Augen. Diktaorisch möchte sie Menschen kommandieren. Und jetzt ist sie beleidigt.Die ÖVP wäre gut beraten diese Persönlickeit aus dem verkehr zu ziehen.

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Diese IMin stellt sich selbst · von verschleiert (1034) · 16.03.2010 13:06 Uhr

immer mehr als ein Absurdum dar !
Eine Wichtigmacherin die ihr Ministerium wie ihre Firma sehr autoritär führt,
keinen Konsens sucht oder zulässt !!
Politisch gesehen eine kleine Diktatorin!
Gutb dass es in Österreich die Demokratie gibt, sonst würden wir alle schön kuschen müssen !

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Artikel 16. März 2010 - 13:15 Uhr
pat
Bild vergrößern Schließt weiters Flüchtlingslager nicht aus

Bild: APA (Hochmuth)

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