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Ablinger stimmte gegen Fiskalpakt - Druck aus eigener Partei

WIEN. Die Linzerin Sonja Ablinger hat als einzige SP-Abgeordnete gegen den Fiskalpakt gestimmt. Im OÖN-Interview erklärt Ablinger, warum sie in der einheitlichen Verpflichtung der EU-Staaten zu einer Defizitgrenze (0,5 Prozent) den Weg in eine Abwärtsspirale sieht.

Artikelbilder Lucian Mayringer 05. Juli 2012 - 15:50 Uhr
Sonja Ablinger

Sonja Ablinger Bild: apa

von michaelbunny (1002) · 06.07.2012 16:38 Uhr Respekt

Respekt bezüglich des Mutes.

Der Fiskalpakt selbst wäre so eine schlechte Idee nicht von der Grundintention. Die Staaten bekommen weniger Geld und dass als Ergebnis der Finanzkrise 2007 - Deleveraging. Prinzipiell wird Geld aus Europa und dem Wesen allgemein rausgezogen. Damit funktioniert die Schuldenpolitik nicht mehr. Ein hoch auf Finanzmärkte ... in diesem Punkt - Gott Sei Dank.

Das ist die Ausgangsbasis. ESM + Fiskalpakt + Bankenunion führen in die EUROBONDS und die sind noch weniger eine Antwort. Die sind dann eine Antwort wenn die Haftung außerhalb der Nationalstaatsgrenzen festgelegt wird, zwar noch immer eine üble aber zumindest eine. Sonst wird das Problem mit den Banken auf die europäische Ebene gehievt, aber die Lösung/Haftung bleibt innerhalb der Grenzen der Volkswirtschaft. Sozis waren schon immer Meister mit dem Geld anderer geheuchelte Solidarität zu beweisen.

In diesem Sinne ist jede Stimme gegen eines dieser Konstrukte ein Fortschritt.

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von Meisterleister (3452) · 05.07.2012 22:28 Uhr Es fehlen im Land der Hämmer

mehrere Ablingers!
Respekt, denn die Abgeordnete hat genau das gemacht, was den Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur ausmacht.
Nämlich die freie Entscheidung als Recht und Pflicht einer Abgeordneten wahrzunehmen.
Das Resultat wird sein, dass der nächste Listenplatz empfindlich hinaufgesetzt werden wird.
ÖVP und SPÖ sind sich diesbezüglich völlig einig.

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von mape (3545) · 05.07.2012 19:34 Uhr 183 Abgeordnete

wozu ? Die Klubobmänner /frauen genügen. Da könnte gespart werden !!

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