Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Samstag, 25. November 2017, 08:22 Uhr

Linz: 2°C Ort wählen »
 
Samstag, 25. November 2017, 08:22 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Innenpolitik

Ablinger stimmte gegen Fiskalpakt - Druck aus eigener Partei

WIEN. Die Linzerin Sonja Ablinger hat als einzige SP-Abgeordnete gegen den Fiskalpakt gestimmt. Im OÖN-Interview erklärt Ablinger, warum sie in der einheitlichen Verpflichtung der EU-Staaten zu einer Defizitgrenze (0,5 Prozent) den Weg in eine Abwärtsspirale sieht.

Sonja Ablinger

Sonja Ablinger Bild: apa

Ihre eigene Partei, von der Sie wegen ihrer Ablehnung unter Druck gesetzt worden sei, habe sich hier „in einen Sachzwang treiben lassen, der falsch ist“.

OÖNachrichten: Sie haben als einzige SP-Abgeordnete gegen den Fiskalpakt votiert, weil Sie durch die starren Sparregeln höhere Arbeitslosigkeit befürchten.Trauen Sie den Fähigkeiten des SP-Kanzlers als Beschäftigungspolitiker nicht?

Ablinger: Ich habe mir viele Analysen angesehen, die sagen, dass der Fiskalpakt den Abschwung verstärken wird. Dafür ist auch das 120-Milliarden-Wachstumspaket der EU kein Gegengewicht.

Ist also die SPÖ und mit ihr die Europäische Sozialdemokratie schlecht beraten?

Hier glaube ich schon. Hier lässt sie sich in einen alternativlosen Sachzwang treiben, der falsch ist.

Gab es Druck auf Sie?

Ja, man hat versucht, mich in einer sehr intensiven Klubsitzung zur Zustimmung zu bewegen. Und dann gab es noch Anrufe und SMS.

Das gesamte Interview lesen Sie am Freitag in den OÖNachrichten.

Kommentare anzeigen »
Artikel Lucian Mayringer 05. Juli 2012 - 15:50 Uhr
Weitere Themen

ÖVP und FPÖ einigten sich auf zweites verpflichtendes Kindergartenjahr

WIEN. Die Verhandler von ÖVP und FPÖ haben am Freitag bis etwa Mitternacht alle Zwischenergebnisse der 25 ...

ÖVP und FPÖ suchen Kompromiss für mehr direkte Demokratie

WIEN. Erfolgreiche Volksbegehren sollen zu rechtlich bindenden Volksabstimmungen führen

Kerns Gehalt: Viele Mandatare mit Zusatzeinkommen

WIEN. Ein Gehaltszuschuss wie jener von der SPÖ für Christian Kern ist auch in anderen Parteien üblich.

Rot-Grün in Wien: Schicksalstage für Häupl und Vassilakou

WIEN. Schieder/Ludwig läuten ihren Wahlkampf in der Rathaus-SP ein, Grünen-Chefin plagen ...

Salzburg wählt Nachfolger für Heinz Schaden

SALZBURG. Die 113.258 stimmberechtigten Bewohner der Stadt Salzburg sind am Sonntag zur Bürgermeisterwahl ...
Meistgelesene Artikel   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!