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40 Prozent würden keine Partei wählen

WIEN. Die Politikverdrossenheit in Österreich nimmt offenbar weiter zu. Wären am Sonntag Nationalratswahlen, würden nur 61 Prozent der Wahlberechtigten eine derzeitige Parlamentspartei ankreuzen.

Wahlurne

Symbolbild Bild: Reuters

Knapp 40 Prozent würden ungültig oder gar nicht wählen. Das geht aus einer Umfrage unter tausend Österreichern hervor, die der Meinungsforscher Peter Hajek für ATV gemacht hat.

Die SPÖ käme bei den abgegebenen gültigen Stimmen derzeit auf 30 Prozent, Schwarz und Blau hätten jeweils 25 Prozent. Die Grünen kämen auf 12, das BZÖ hätte fünf Prozent Stimmenanteil.

Neue politische Gruppierungen wie die Piratenpartei können von der Schwäche der Nationalratsparteien nicht profitieren. Nur 15 Prozent sagen, das Land brauche eine neue Partei. 58 Prozent verlangen nur, dass die Traditionsparteien besser arbeiten. Hajek: „Die neuen Gruppierungen haben derzeit wenig Potenzial, weil sie nicht sehr bekannt sind und auch ihre Ziele oder Programme unklar sind.“

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Artikel OÖN 30. Juni 2012 - 00:04 Uhr
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