Mitt Romney erwähnt ihn bei seinen Wahlkampf-Auftritten mit keinem einzigen Wort. Die Schmutzarbeit erledigen seine Fürsprecher bei Mauschel-Runden mit Reporten. Zum Beispiel der frühere Gouverneur von Minnesota Tim Pawlenty, der Rick Santorum mit Genuss durch den Kakao zieht.
Der konservative Herausforderer Romneys sei ein “Champion der Dreingaben” an seinen Wahlbezirk gewesen, kritisiert “T-Paw” den ehemaligen Senator aus Pennsylvania, der vor den Vorwahlen in Minnesota, Missouri und Colorado in Umfragen überraschend stark abschneidet. Stark genug jedenfalls um Team Romney zu beunruhigen.
Santorum nahm die Kritik zum Anlass, Romney als “verheerende Wahl” für die Republikaner zu bezeichnen. Bei der Gesundheitsreform, einem der wichtigsten Themen der Wahlen, habe der Gouverneur aus Massachusetts schlicht falsch gelegen. “Er sollte deshalb nicht der Kandidat unserer Partei sein.”
Der Ex-Senator, der die Vorwahlen in Iowa gewann, hat gute Aussichten, im Mittleren Westen für einen weiteren starken Auftritt zu sorgen. Team Romney möchte auf jeden Fall verhindern, dass seine Siegesserie unterbrochen wird. Dies gäbe Newt Gingrich eine willkommene Verschnaufpause und lenkte die Diskussion zurück auf die Wählbarkeit Romneys.
Wir werden in Missouri “außergewöhnlich gut abschneiden”, sagt Santorum voraus. “Und ’sehr gut’ in Colorado und Minnesota.” Alle drei Vorwahlen an diesem Dienstag entscheiden nicht über die Delegierten des Bundesstaates, sondern sind mehr ein Schönheitswettbewerb.
Trotzdem nimmt Romney die Wahlen sehr ernst. Möchte er doch mit einer ungebrochenen Siegesserie den Nachweis erbringen, dass außer ihm niemand als Kandidat der Republikaner ernsthaft in Frage komme.Ein Sieg Santorums nähme ihm Wind aus dem Segel, den er dringend für den Herbst bräuchte.
ist Santorum fuer eine Ueberraschung gut - er kann eine GUTE alternative sein.
aber was spricht in Ihren Augen für einen fanatischen evangelikalen Todesstrafen-Befürworter?
das ist nicht umbedingt ein plus fuer ihn. Aber ich denke er ist irgendwie noch der Bessere, nicht so ueberheblich, "down to earth", hat eine bessere "Austrahlung"
ich bin auch nicht umbedingt fuer eine Tadesstrafe - aber ich denke bei gewissen Faellen kann man schon die Hinterbliebenen von Opfern durchaus verstehen.
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