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Angst und Verzweiflung in Gaza – erste Hilfe für die Opfer läuft an

GAZA. Seit Samstag greifen israelische Kampfjets Ziele im Gaza-Streifen an. Opfer sind vor allem Zivilisten, die aus Angst vor Bomben ihre Keller nur noch im Notfall verlassen. Die humanitäre Lage verschlechtert sich stündlich.

Wohnhäuser liegen in Trümmern, Familien suchen zwischen Schutt nach Angehörigen, Väter stehen mit blutenden Kindern im Shifa-Hospital, dem wichtigsten Krankenhaus in der Region. Die wenigen Bilder aus dem Gaza-Streifen, die derzeit um die Welt gehen, zeigen Zerstörungen und Elend.

Israel hat nach eigenen Angaben zwar nur die „terroristische Infrastruktur“ der radikal-islamistischen Hamas im Visier und gestern Waffenlager, Polizeistationen und die Islamistische Universität bombardiert. Dass dabei so viele zivile Opfer zu beklagen sind, hat einen einfachen Grund: Die Hamas hat ihre Lager, Büros und Kasernen ganz gezielt zwischen Wohnhäusern errichtet. Laut Hamas-Angaben wurden bis gestern 345 Tote gezählt. Doch internationale Beobachter bezweifeln diese Zahlen: Die UNO spricht von „rund 60 toten Palästinensern“. Internationale Hilfsorganisationen versuchen mittlerweile, mit Medikamenten und Lebensmitteln zu helfen. Ägypten erlaubte mehreren Lastwagen mit Hilfsgütern die Einfahrt in den Grenzübergang Rafah.

Auch die Hamas setzte ihre Raketenangriffe auf israelische Ziele fort. Dabei gab es mindestens einen Toten.

Unterdessen beginnt im Westen eine politische Diskussion über die Frage, wer den Krieg verschuldet hat. Die noch amtierende Regierung von Präsident George W. Bush hat die Hamas für die neuerliche Gewalt verantwortlich gemacht. Die Organisation habe die Waffenruhe gebrochen und wieder Raketen auf Israel abgefeuert. Auch Deutschlands Kanzlerin Merkel schloss sich dieser Meinung an. Vor allem Menschenrechtsaktivisten kritisierten jedoch die „unverhältnismäßigen Angriffe Israels“ als Verstoß gegen das Völkerrecht.


Artikel mit Diashow!Blutbad in Gaza
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du hast ja recht · von enki (73) · 30.12.2008 22:06 Uhr

mir tut jeder mensch der durch diesen gesammten wahnsinn umkommt und verletzt wird leid , gleich welchen bekenntnisses, das muß ich mal so schreiben, es blutet einem die seele über soveil ungemach, christen und moslems und andere aufrechten glaubens müßten aufschrein und einfach alle , sollten den hass begraben und sich gegnseitig wertschätzen , und nicht noch mehr hass sään , und nach dem morden schrein,... aber das ist mein wunschrtaum wahrscheinlich , möchte erwähnen , ich kenn einige moslems die denken wie ich , aber sich nichts sagen traun , das ist das übel , wir wertschätzen uns gegenseitig , dan funktionierts ,...so geht das , also bis dann . es idt ein trauerspiel...

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Du weißt nicht einmal · von nurai (371) · 31.12.2008 00:51 Uhr

welche meinung du hast! Erst sind alle Moslems Terroristen und wollen die Welt beherrschen ( anscheinend bist du Zukunftsvisionär) und jetzt tun sie dir ob der Kritik aus aller Welt plötzlich leid?
Die Fahne im Wind,
sie dreht sich nach dem Willen
eines Stärkeren!

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Gedicht · von nurai (371) · 31.12.2008 10:29 Uhr

es ist ein Haiku, wenn du weißt was das ist! Aber wenn du dich schon angesprochen fühlst,....

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Artikel 30. Dezember 2008 - 00:04 Uhr
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"Zwar sind die Raketenangriffe gegen Zivilisten in Israel rechtswidrig. Doch gibt dies Israel nicht das Recht, das humanitäre Völkerrecht zu verletzen.", Richard FalkUNO-Sonderberichterstatter in Nahost  Bild: MOHAMMED SABER

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