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Die Griechen sollen ihren Staat mit Spenden retten

ATHEN. Im Kampf gegen die enorme Staatsverschuldung greifen griechische Politiker auch zu außergewöhnlichen Mitteln: Die Griechen sollen für den Staat spenden.

Es werde ein „Unterstützungsfonds für Griechenland“ eingerichtet, in den Einheimische und im Ausland lebende Griechen einzahlen könnten, sagte Parlamentspräsident Philippos Petsalnikos. Es gebe in Griechenland nicht nur Steuerhinterzieher. „Eine überwältigende Mehrheit der Griechen hat Ehrgefühl, Prinzipien und Liebe für ihr Vaterland“, sagte Petsalnikos.

Griechenlands Regierungschef Giorgos Papandreou betonte, dass sein Land bei der Überwindung der Schuldenkrise politische, aber keine finanzielle Hilfe aus den EU-Staaten erwarte. „Griechenland will keinen Cent von deutschen Steuerzahlern“, sagte er in Hinblick auf seinen heutigen Besuch bei Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel. Dessen ungeachtet wurde gestern aber klar, dass es im Kreis der Euro-Staaten einen Notfall-Plan zur Rettung Griechenlands geben dürfte. „Natürlich haben wir an Lösungen gearbeitet, aber wir brauchen diese im Moment nicht“, sagte Frankreichs Wirtschaftsministerin Christine Lagarde.

Der Verkaufserfolg einer neuen griechischen Staatsanleihe dürfte die Probleme etwas mildern. Dies verschafft auch dem unter Druck geratenen Euro-Kurs eine Verschnaufpause. Die eigentliche Bewährungsprobe für Griechenland steht aber noch aus. Unterdessen verschärft sich in Griechenland selbst der Protest gegen den harten Sparkurs der Regierung.

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Eine Europäishce Union oder Europäische... · von gegenstrom (5372) · 05.03.2010 05:56 Uhr

Ich meine das Problem Griechenland ist nicht primär ein ökonomisches,sondern ein politisches. Ohne gemeinsame Wirtschaftpolitik mit gemeinsamen
Exekutivorganen ist die EU ein Pulverfass aus divergierenden und zT skrupellos agierenden Interessensgruppen. Diese bedienen sich wie aktuell den ökonomischen Rahmenbedingungen um ihr Schäfchen ins Trockene zu bringen. Der eine sieht nur Fördertöpfe und der andere nur Exportmärkte.
Beide zündeln aber an derselben Lunte.
Warum spricht niemand die enorm hohen Militärausgaben an und nimmt diese bereits getätigten Anschaffungen aufs Korn?
Jedenfalls ist GR nur der Anfang des Dilemma des EURO - man kann nicht eine gemeinsame Währung auf unterschiedlichen Leistungsbilanzen und Beschäftigung aufbauen!

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... · von Venom (355) · 05.03.2010 13:21 Uhr

Man kann die Militärausgaben nicht ins Korn nehmen, da die Griechen den Krempel für die Zyperninsel brauchen.
Die Türken sind ja noch dort, so weit ich informiert bin.

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Artikel 05. März 2010 - 00:04 Uhr
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