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Vertrauen der Bürger in die EU gestiegen

BRÜSSEL. Bevölkerung ist 2017 optimistischer als 2016.

Vertrauen der Bürger in die EU gestiegen

Auch ohne Briten beliebt: die EU Bild: APA/AFP/OLI SCARFF

Ein Jahr nach der Brexit-Entscheidung ist das Vertrauen der Bürger in die Europäische Union auf einen Höchststand seit 2010 geklettert. Laut Eurobarometer-Studie vom Mittwoch vertrauen nunmehr 42 Prozent der EU. Im Vorjahr waren es nur 36 Prozent.

Dabei zeigt sich, dass das stärkste Vertrauen in Lettland mit 65 Prozent besteht. Am geringsten vertrauen die Griechen der EU (22 Prozent). Österreich liegt mit 42 Prozent genau im EU-Durchschnitt.

Großteils optimistischer als noch in den vergangenen Jahren zeigen sich die Bürger über die Zukunft der EU. Im Durchschnitt waren es 56 Prozent (im Vorjahr 50 Prozent). Am höchsten ist der Optimismus in Irland (77 Prozent) ausgeprägt, am geringsten in Griechenland (29 Prozent) und Großbritannien (39 Prozent).

Mehr als zwei Drittel fühlen sich als Bürger der EU (68 Prozent). Das ist eine geringfügige Zunahme gegenüber 2016 (67 Prozent). Hier liegen die Luxemburger mit 89 Prozent vorne, wiederum nehmen die Griechen mit 48 Prozent den letzten Platz ein. Österreich liegt mit 73 Prozent genau im Mittelfeld.

Bei den die Bürger am meisten aufrüttelnden Themen hat der Terrorismus (44 nach 36 Prozent) die Flüchtlingskrise (38 gegenüber 45 Prozent 2016) abgelöst.

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Artikel OÖN 03. August 2017 - 00:04 Uhr
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