Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Freitag, 21. Juli 2017, 20:36 Uhr

Linz: 28°C Ort wählen »
 
Freitag, 21. Juli 2017, 20:36 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Außenpolitik

Trumps Umfragewerte im Keller

WASHINGTON. Ein Grund für die Ablehnung ist Trumps Ablehnung von "Obamacare". 

Die Umfragewerte des amerikanischen Präsidenten sind im Keller: Nur 36 Prozent stimmen seiner Amtsführung zu. Im April waren es noch 42 Prozent gewesen.  Bild: Reuters

Knapp sechs Monate nach seinem Einzug ins Weiße Haus hat Präsident Donald Trump weiter an Ansehen in der Bevölkerung verloren. Nach einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage der "Washington Post" und des Senders ABC stimmen nur 36 Prozent seiner Amtsführung zu, während es im April 42 Prozent waren.

Umgekehrt stieg die Quote der Amerikaner, die den Kurs des republikanischen Präsidenten ablehnen, auf 58 Prozent. Und fast die Hälfte - 48 Prozent - gab an, dass sie "starke" Einwände gegen Trumps Amtsführung habe und dass die US-Führungsrolle in der Welt seit seiner Vereidigung am 20. Jänner schwächer geworden sei.

Solche niedrigen Werte haben die Demokraten Barack Obama und Bill Clinton der "Washington Post" zufolge während ihrer Amtszeit nie aufgewiesen, lediglich der Republikaner George W. Bush habe in seiner zweiten Amtszeit in "WP"/ABC-Umfragen derart schlecht abgeschnitten.

Die Ergebnisse der Erhebung deuten nach Angaben der Zeitung auf verschiedene Ursachen für Trumps mangelnde Beliebtheit hin. So sei etwa die derzeitige Zustimmung zu Obamas Gesundheitsreform ("Obamacare") doppelt so hoch wie die zu republikanischen Plänen für ein neues System. Am stärksten schneidet Trump der Umfrage zufolge bei der Wirtschaft ab: Da geben ihm 43 Prozent gute Noten, 41 Prozent schlechte. Befragt wurden 1.000 Amerikaner zwischen dem 10. und 13. Juli.

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at/apa 16. Juli 2017 - 15:30 Uhr
Weitere Themen

Trumps Sprecher Spicer tritt zurück

WASHINGTON. Der seit langer Zeit umstrittene Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, hat nach Berichten ...

USA verbieten ihren Bürgern Nordkorea-Reisen

WASHINGTON/PEKING/PÖNGJANG. Einen Monat nach dem Tod des in Nordkorea inhaftierten US-Studenten Otto ...

Millionen streiken in Venezuela - Tote bei Protesten

CARACAS. Millionen Venezolaner haben sich aus Protest gegen Präsident Nicolas Maduro an einem 24-stündigen ...

Diplomatische Krise: Deutschland verschärft Reisehinweise für die Türkei

BERLIN / ANKARA / WIEN. Auch die staatliche Absicherung von wirtschaftlichen Geschäften wird hinterfragt.

Trump demontiert seinen Justizminister Sessions öffentlich

WASHINGTON. Der US-Präsident kritisiert seinen Minister in der Russland-Affäre: "...dann hätte ich einen ...
Meistgelesene Artikel   mehr »
Bitte Javascript aktivieren!