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Trump in Vietnam eingetroffen - Teilnahme am APEC-Gipfel

HANOI. US-Präsident Donald Trump ist am Freitag in Vietnam eingetroffen.

VIETNAM-APEC-SUMMIT

US-Präsident Donald Trump nimmt am Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft teil. Bild: apa

Er nimmt in der Küstenstadt Da Nang an einem Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft teil. Bei der zweitägigen Konferenz der APEC sind unter anderem auch die Präsidenten Chinas und Russlands, Xi Jinping und Wladimir Putin.

Am Nachmittag (Ortszeit) war auch ein direktes Gespräch Trumps mit Putin geplant, das vom Weißen Haus aber auch auf dem Flug nach Vietnam nicht bestätigt wurde.

Trump reiste aus China kommend an, wo er sich etwa 40 Stunden aufgehalten und einen glamourösen Staatsbesuch absolviert hatte. Am Samstag fliegt der US-Präsident weiter in die vietnamesische Hauptstadt Hanoi.

 

Trump warnt vor "Geiselhaft" Asiens durch nordkoreanischen "Diktator"

Asien darf nach den Worten von US-Präsident Donald Trump nicht von einem nordkoreanischen "Diktator" in "Geiselhaft" genommen werden. Trump nutzte seine Rede am Freitag beim Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) in Vietnam für scharfe Attacken gegen die Führung in Pjöngjang.

Der US-Präsident sagte: "Die Zukunft dieser Region und ihrer wundervollen Menschen darf nicht durch die perversen Fantasien eines Diktators über gewaltsame Eroberung und atomare Erpressung in Geiselhaft genommen werden."

Bei seinem Besuch in Peking vor dem APEC-Gipfel hatte Trump im Atomkonflikt mit Nordkorea gemahnt, China müsse seinen Einfluss auf Pjöngjang stärker geltend machen. China habe die Möglichkeit, "dieses Problem einfach und schnell zu lösen", sagte der US-Präsident. In Südkorea hatte er zuvor während seiner knapp zweiwöchigen Asien-Reise gesagt, jetzt sei "die Zeit für Stärke" gegenüber Nordkorea. Gleichzeitig forderte er Pjöngjang zu Gesprächen über sein Atom- und Raketenprogramm auf.

Nordkorea hat in den vergangenen Monaten mit wiederholten Raketen- und Atomwaffentests die Weltgemeinschaft und insbesondere die USA herausgefordert. Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un lieferten sich heftige Verbalgefechte. Im September drohte Trump in einer Rede vor den Vereinten Nationen mit der "völligen Zerstörung" Nordkoreas.

 

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Artikel nachrichten.at/apa 10. November 2017 - 08:04 Uhr
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