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Strafzölle - US-Notenbanker warnen vor Gefahren eines Handelskriegs

NEW YORK. Vertreter der US-Notenbank Federal Reserve haben vor Gefahren eines Handelskrieges gewarnt. Alles was die Beziehungen zu Wirtschaftspartnern wie etwa Kanada und Mexiko belaste, schade den Interessen der USA, sagte der Präsident des Fed-Bezirks von Dallas, Robert Kaplan. 

Laut Robert Kaplan sollte sich die Beziehung zu Wirtschaftspartnern nicht verschlechtern. Bild: Reuters

Führende Vertreter der US-Notenbank Federal Reserve haben vor Gefahren eines Handelskrieges gewarnt. Alles was die Beziehungen zu Wirtschaftspartnern wie etwa Kanada und Mexiko belaste, schade den Interessen der USA, sagte der Präsident des Fed-Bezirks von Dallas, Robert Kaplan, am Dienstag in Houston. New York. Die einflussreiche Notenbankdirektorin Lael Brainard, sagte in New York, die Ankündigung von Präsident Donald Trump, Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte zu verhängen und die Furcht vor einem aufziehenden Handelskrieg könnten auch zu Unsicherheit für die Fed führen. Jedoch betonten beide Währungshüter, dass es noch zu früh sei, um auf Folgen für die Geldpolitik zu schließen.

 

Zinserhöhungen angemessen

 

Brainard erklärte zudem, dass sich die Aussichten für die US-Wirtschaft dank Trumps Steuersenkungen und der höheren Staatsausgaben verbessert hätten und damit auch weitere Zinserhöhungen gerechtfertigt seien. "Gegenwind wandelt sich zu Rückenwind", sagte sie und verwies auf die gute Lage am Arbeitsmarkt.

"Mit gewachsener Zuversicht, dass das Inflationsziel erreicht wird, sind weitere schrittweise Zinserhöhungen wahrscheinlich angemessen." Die Fed hatte im vergangenen Jahr die Zinsen drei mal angehoben und auch für dieses Jahr werden zumeist drei Schritte aufwärts erwartet. Zuletzt kamen an den Finanzmärkten aber auch Sorgen auf, dass die Notenbank aggressiver vorgehen könnte.

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Artikel nachrichten.at/apa 07. März 2018 - 07:52 Uhr
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