Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Mittwoch, 23. Mai 2018, 11:16 Uhr

Linz: 21°C Ort wählen »
 
Mittwoch, 23. Mai 2018, 11:16 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Außenpolitik

Nordkoreas Raketentest verurteilt

NEW YORK. UN-Sicherheitsrat droht Sanktionen an - Russland gab Blockadehaltung doch noch auf

Russland stoppt Nordkorea-Resolution

Kims Raketenarsenal Bild: APA/AFP/ED JONES

Der UN-Sicherheitsrat hat den jüngsten Raketentest Nordkoreas verurteilt. Das Gremium droht Pjöngjang mit neuen Sanktionen. Das Verhalten der nordkoreanischen Führung sei „destabilisierend“, heißt es in dem Beschluss, den die 15 Mitglieder des Sicherheitsrats gestern, Donnerstag, beschlossen. Wegen der „illegalen Aktivitäten“ Nordkoreas beim Test von Raketen und Atomwaffen würden „die Spannungen in der Region und darüber hinaus erheblich verstärkt“.

Am Mittwoch war eine Verurteilung von Nordkoreas jüngstem Raketentest im UN-Sicherheitsrat noch von Russland blockiert worden. Das hatte Befremden im Sicherheitsrat ausgelöst. Russland hatte verlangt, in die Erklärung eine Formulierung aufzunehmen, die einen Dialog zur Beilegung des Konflikts mit Nordkorea fordert.

Nordkorea hatte am Sonntagmorgen eine Rakete abgeschossen. Nach Angaben der USA und Südkoreas explodierte die Rakete aber unmittelbar nach dem Start.

Seit 2006 hat Nordkorea nach eigenen Angaben fünf Atomwaffentests vorgenommen, davon zwei im vergangenen Jahr. Zugleich arbeitet die Führung in Pjöngjang an der Entwicklung von Langstreckenraketen, mit denen atomare Sprengköpfe bis in die USA getragen werden könnten. Experten gehen davon aus, dass es noch einige Zeit dauern dürfte, bis das Land über die notwendige Technologie verfügt.

„Das US-Festland auslöschen“

Nordkorea blieb unterdessen voll auf Konfrontationslinie. Man sei auf jegliche Angriffe der USA vorbereitet, hieß es in einer staatlichen Zeitung. „Sollten wir unseren gewaltigen Präventivschlag ausführen, wird er nicht nur vollständig und sofort die Invasionstruppen der US-Imperialisten in Südkorea und Umgebung, sondern auch das US-Festland auslöschen“, ließ die die Führung in Pjöngjang weiters verlautbaren.

Das international weitgehend isolierte Nordkorea hat wiederholt damit gedroht, Japan, Südkorea und die USA auch mit Atomwaffen zu vernichten. Mahnungen seines einzigen Verbündeten China hat die Führung wiederholt in den Wind geschlagen.

Kommentare anzeigen »
Artikel 21. April 2017 - 07:09 Uhr
Mehr Außenpolitik

Giuseppe Conte: Der Unbekannte als Kompromiss

Viele kennen nicht einmal seinen Namen. Wie auch? Giuseppe Conte hielt nie eine politische Rede, er sitzt ...

Wahlen in der Türkei: Es wird enger für Erdogan

ANKARA. Schlechte Wirtschaftszahlen wecken die Sehnsucht nach Wandel.

Starker Zuwachs von illegalen Grenzübertritten in Slowenien

LJUBLJANA. In Slowenien nehmen illegalen Grenzübertritte stark zu. Vom 1. bis 20.

Spekulation um italienische Ministerliste

ROM. Während der italienische Präsident Sergio Mattarella noch Konsultationen mit den ...

Puigdemont wird ausgeliefert

BARCELONA. Die Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig-Holstein will den ehemaligen katalanischen ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!