Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Montag, 23. Oktober 2017, 17:33 Uhr

Reichenau im Mühlkreis: 6°C Ort wählen »
 
Montag, 23. Oktober 2017, 17:33 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Außenpolitik

Juncker will Ungarn "nicht verlieren"

BRÜSSEL. Er habe eine "fürsorgliche Beziehung" mit dem ungarischen Premier Viktor Orban, sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker jetzt in einem Interview mit der US-Zeitung "Politico".

"Wir sprechen regelmäßig, ich sehe ihn regelmäßig – auch wenn das nicht öffentlich gemacht wird –, weil ich denke, ich will Ungarn nicht verlieren." Zur Türkei unterstrich der Kommissionspräsident trotz der wachsenden Schwierigkeiten nach dem gescheiterten Militärputsch vor mehr als einem Jahr, dass er gegen den Abbruch der Beitrittsgespräche sei, wie dies das EU-Parlament oder Österreichs Regierung forderten. "Die Türkei ist unser Nachbar, wir können sie nicht einfach in der Bedeutungslosigkeit versinken lassen." Allerdings sei es ein "Faktum, dass die Türkei sich selbst davon wegbewegt, zumindest in letzter Minute EU-Mitglied zu werden. Es ist nicht die EU, die der Türkei beitritt, sondern die Türkei möchte der EU beitreten."

Kommentare anzeigen »
Artikel OÖN 04. August 2017 - 00:04 Uhr
Weitere Themen

Erdogan: Europa ist abhängig von der Türkei

ANKARA. Die Europäische Union ist nach Ansicht des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan auf ...

Norditaliener stimmten für mehr Autonomie, Rom will verhandeln

ROM. Während Europa mit Sorge die Entwicklungen in Katalonien beobachtet, wollen zwei wohlhabende ...

Präsident Macri bei Teil-Parlamentswahl in Argentinien gestärkt

BUENOS AIRES. Die konservative Regierung des argentinischen Präsidenten Mauricio Macri hat bei der ...

"Fast 50 Jahre EU-Mitgliedschaft beendet man nicht in zwei Jahren"

LINZ. Die britische Politologin Melanie Sully im OÖN-Interview über schleppende Brexit-Verhandlungen und ...

Regierungen in Madrid und Barcelona treiben ihren Konflikt auf die Spitze

MADRID/BARCELONA. Spanien will separatistische Regionalregierung entmachten, Katalanen sprechen von "Putsch".
Meistgelesene Artikel   mehr »
Bitte Javascript aktivieren!