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Irans Politiker und das "Selfie der Schande"

TEHERAN. Einen Sturm der Empörung lösten im Iran Selfies mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini aus.

Irans Politiker und das "Selfie der Schande"

Parlamentarier wollten ein Selfie Bild: Reuters

Viele Parlamentarier standen Schlange, um sich mit der EU-Politikerin fotografieren zu lassen, die zur Vereidigung des wiedergewählten Präsidenten Hassan Rouhani nach Teheran gekommen war.

In der Presse und in den sozialen Medien ist nun von "Schande" und "Erniedrigung" die Rede. Die unverhohlene Ehrerbietung für Mogherini sei eine "Blamage" für den Iran gewesen, hieß es auf Twitter. Unter dem Hashtag "Selfie-Erniedrigung" liefen viele empörte Nutzer sozialer Medien Sturm. Die ultrakonservative Tageszeitung "Kaihan" schrieb: "Ausgerechnet diejenigen, die die Rechte der Nation gegen die Feinde verteidigen sollen, stehen Schlange, um sich auf erniedrigende Weise mit den Gegnern ablichten zu lassen."

Mindestens ein Abgeordneter entschuldigte sich bereits für sein Verhalten.

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Artikel OÖN 08. August 2017 - 00:04 Uhr
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