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Internationale Pressestimmen zu Putin-Besuch in Ungarn

BUDAPEST. Internationale Pressekommentare befassen sich am Freitag mit dem Besuch des russischen Wladimir Putin am Vortag in Budapest.

Die regierungsnahe Budapester Tageszeitung "Magyar Idök" schreibt:

"Er verleiht Ungarn Gewicht, rückt es auf der internationalen Bühne in den Vordergrund. Für Budapest vergrößert sich dadurch der strategische Spielraum. (...) Die (ungarisch-russische) Zusammenarbeit ist eine dynamische. Mit geschickter Politik können wir sie in den Dienst Ungarns stellen. Jedem Führer einer Großmacht lässt sich nachweisen, dass er ein Feind der Menschheit ist. Sieh an, wie schlecht behandelt doch der chinesische Präsident Xi Jinpin die Tibeter! Und US-Präsident Donald Trump baut an der Grenze zu Mexiko eine Mauer! Möge dies ihre jeweils eigene Sorge sein. Beschäftigen wir uns lieber damit, was gut für uns (Ungarn) ist. Lernen wir, egoistisch zu sein!"

"Pravda" (Bratislava):

"Der russische Präsident Wladimir Putin möchte die EU am liebsten zersplittern, daran arbeitet Russland intensiv mithilfe verschiedener Desinformationen im Internet.

Nun zeigt sich aber, dass nach Informationen des ehemaligen belgischen Regierungschefs und nunmehrigen EU-Parlamentariers Guy Verhofstadt auch Washington Ähnliches plant. Konkret geht es um Steve Bannon, den Chefberater von Präsident Donald Trump, der in den USA schon für die Verbreitung verschiedener Verschwörungstheorien wie auch extremistischer und antisemitischer Inhalte berüchtigt wurde. Er plant sein Internetmedium Breitbart News auch um eine französische und deutsche Version zu erweitern. Das könnte bedeuten, dass die EU in eine Desinformationszange von zwei Seiten gerät."

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Artikel nachrichten.at/apa 03. Februar 2017 - 10:00 Uhr
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