Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Samstag, 19. April 2014, 21:40 Uhr

Linz: 14°C Ort wählen »
 
Samstag, 19. April 2014, 21:40 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Außenpolitik

Hillary Clinton und Timothy Geithner sind amtsmüde - Barack Obama sucht neue Köpfe für seine Regierung

WASHINGTON. Der frühere demokratische Präsidentschaftskandidat und langjährige Senator John Kerry gilt als heißer Anwärter auf die Nachfolge Hillary Clintons im Außenministerium.

John Kerry

John Kerry Bild: EPA

Angeblich hat der Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses im US-Senat bereits Vertraute im „State Department“ platziert. „Es wunderte mich sehr, wenn es nicht auf Kerry hinausliefe“, verriet ein hoher Mitarbeiter des Ministeriums unserer Zeitung.

UN-Botschafterin Susan Rice, die ebenfalls im Gespräch für die Nachfolge war, sei durch die Handhabung des Anschlags auf die Botschaft in Libyen zu sehr belastet. Sie hatte anfangs den terroristischen Hintergrund geleugnet und scheidet deshalb als Anwärterin aus.

Als sicher gilt, dass Hillary Clinton (65) nach vier Jahren Dauerstress sehr bald zurücktritt und eine politische Auszeit nimmt. Sie hatte dies vor den Wahlen bereits angekündigt. Damit bliebe ihr Zeit, eine Präsidentschafts-Kandidatur für 2016 vorzubereiten.

Aufhören wollen auch Verteidigungsminister Leon Panetta und Finanzminister Timothy Geithner, der zur Wissenschaft zurückkehren will. Als Nachfolger im Gespräch für das Pentagon ist der ehemalige republikanische Senator aus Nebraska, Chuck Hagel. Für das Finanzministerium läuft sich Jack Lew warm, der Stabschef im Weißen Haus ist.

Auf dem Weg zurück in die Wissenschaft und Wirtschaft befinden sich auch Energieminister Steven Chu, Innenminister Ken Salazar, Agrarminister Tom Vilsack, Handelsminister Ron Kirk und Verkehrsminister Ray LaHood. Auf alle Genannten warten top honorierte Stellen an renommierten Unis. Interesse zu bleiben signalisierten der schwarze Justizminister Eric Holder und Heimatschutzministerin Janet Napolitano.

Obama könnte die Neubesetzungen nutzen, das Verhältnis zur Wirtschaft zu verbessern und mehr moderate Republikaner einzubinden. Dafür böte sich die neue Kabinetts-Position eines Wirtschaftsministers an. Unter anderem im Gespräch ist Olympia Snowe, die bis vor kurzem Maine im US-Senat vertrat.

Kommentare
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Neuen Kommentar schreiben

  Für nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.
Als Autor des Kommentars scheint Ihr gewünschter Benutzername auf.

Um sich registrieren zu können müssen Sie uns mindestens einen Benutzernamen, ein Passwort und Ihre E-Mail-Adresse mitteilen.
Gewünschter Benutzername
Gewünschtes Passwort
Wiederholung Passwort
E-Mail
Anrede
  Frau    Herr 
Vorname
Nachname
OÖNcard / Kundennummer (optional)
Handynummer
 
/
 

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 10 - 2? : 


Artikel Thomas Spang 09. November 2012 - 00:04 Uhr
Weitere Themen

Algerienwahl: "Nicht einmal Stalin hatte solche Ergebnisse"

ALGIER. Einen Tag nach der Präsidentenwahl in Algerien hat wie erwartet Amtsinhaber Abdelaziz Bouteflika ...

SPE-Spitzenkandidat Schulz fordert Wandel in der EU

BRÜSSEL. Der Präsident des Europaparlaments und Spitzenkandidat der Sozialdemokratischen Partei Europas ...

Hollande will ohne sinkende Arbeitslosigkeit nicht kandidieren

CLERMONT-FERRAND. Frankreichs Präsident Francois Hollande will bei der Präsidentschaftswahl 2017 nicht ...

Die Separatisten widersetzen sich der Genfer Einigung

Die Lage in der Ostukraine blieb auch gestern gefährlich angespannt.

Ende der Ukraine-Krise auch nach Genfer Gesprächen nicht in Sicht

KIEW/MOSKAU. In der Ostukraine ist auch nach der Einigung bei den Genfer Gesprächen kein Ende der Krise ...
Meistgelesene Artikel   mehr »