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21.000 Ausländer von Frankreich abgeschoben

PARIS. In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat Frankreich insgesamt 21.384 Ausländer abgeschoben, von denen 13.000 Rumänen und Bulgaren waren.

Immigrationsminister Erc Besson gab am Mittwoch die Zahlen bekannt. Der Anstieg der Rückführung von EU-Bürgern ist auf die verschärfte Politik gegen die Roma zurückzuführen, die in Frankreich in illegal errichteten Lagern leben.

Paris erregte dadurch internationale Kritik und riskierte selbst ein Sanktionsverfahren der EU-Kommission. Von den mehr als 21.000 Abschiebungen waren laut Besson 15.455 "Zwangsabschiebungen". Von diesen betrafen 6562 Rumänen und 910 Bulgaren. Weitere 5929 Rückführungen erfolgten mit "Beihilfe", das heißt mit einem bezahlten Flugticket und 300 Euro pro Person. Diese Hilfen bezogen 5.086 Rumänen und 683 Bulgaren, so der Immigrationsminister der Pariser Nationalversammlung.

Im Vorjahr waren 9.875 Roma nach Rumänien und Bulgarien abgeschoben worden, 7966 davon mit einer staatlichen Beihilfe. Im Jahr 2009 hatten diese Beihilfen die Staatskassen insgesamt 8,2 Millionen Euro gekostet.

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Je früher sich · von woppl (1803) · 03.11.2010 21:04 Uhr

unsere Regierung ein Beispiel nimmt umso besser...es ist 5 nach 12 in good old Austria

(0)
Artikel 03. November 2010 - 15:02 Uhr
nachrichten.at/apa
Bild vergrößern Über 15.000 Zwangsabschiebungen

Bild: APA (epa)

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