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Berlin: "Erdogans Nazi-Vergleich ist inakzeptabel"

BERLIN / ANKARA. Die deutsche Bundesregierung hat den persönlichen Nazi-Vorwurf des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan gegen Kanzlerin Angela Merkel scharf zurückgewiesen.

Berlin: "Erdogans Nazi-Vergleich ist inakzeptabel"

Der Haussegen hängt schief: Kanzlerin Merkel und Staatschef Erdogan Bild: APA/AFP/ADEM ALTAN

Nazi-Vergleiche seien "inakzeptabel, egal in welcher Form", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer gestern in Berlin. Die Bundesregierung beobachte die Entwicklung "sehr aufmerksam".

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani nannte die Äußerungen "einen inakzeptablen Angriff auf ein demokratisches Land, das alle Grundrechte garantiert". Und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sprach von einer "Frechheit".

"Du wendest Nazi-Methoden an"

Erdogan hatte am Sonntag Merkel persönlich "Nazi-Methoden" vorgeworfen: "Du wendest auch gerade Nazi-Methoden an", sagte er an die Kanzlerin gerichtet. "Bei wem? Bei meinen türkischen Geschwistern in Deutschland, bei meinen Minister-Geschwistern, bei meinen Abgeordneten-Geschwistern, die dorthin reisen."

Mit Blick auf Europa sagte Erdogan, dort könnten "Gaskammern und Sammellager" wieder zum Thema gemacht werden, aber "das trauen sie sich nur nicht."

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Artikel OÖN 21. März 2017 - 00:04 Uhr
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