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Land zwischen Most und Bier

Ein Rückblick auf ein brau-touristisches Scharmützel

Über die (touristische) Wirkung von Bier und dessen Auswirkungen auf das Innviertel wurde in den vergangenen Tagen viel diskutiert, spekuliert, dementiert und korrigiert. Mit Unterhaltungsfaktor.

Dass dem seit gut vier Jahren als "Bierregion" bezeichneten Innviertel im Siebener-Privatbrauereiverband ein Mitglied abhanden gekommen ist, war an zahlreichen Innviertler Stammtischen Gesprächsthema. Mancher Rülpser hallte bis weit ins Land hinein und brachte selbst dort noch das eine oder andere Glas zum Überschäumen.

Leider, denn abseits von Brauhaus und Tourismusbüro ließ dieses kleine brau-touristische Scharmützel die meisten Innviertlerinnen und Innviertler kalt. Und das war auch gut so, denn das Innviertler Leben geht indes gemütlich und genüsslich weiter. Auch wenn da und dort Bockbieranstich gefeiert wird – zur selben Zeit ist von Waldzell bis Kirchdorf und von Waldkirchen bis Moosdorf längst die Zeit angebrochen, in der der Innviertler und die Innviertlerin wieder gern zu einem Glas Most greifen, ohne ihrem sonst so geschätzten Bier gleich abtrünnig zu werden. Oder zu einem Glas Innviertler Wein – serviert zu feinem Wild, das dieser Tage in vielen Gaststuben serviert wird.

Ob Landessäure oder Gerstensaft: Wenn es um die kleinen und großen kulinarischen Genüsse geht, dann liegt die Wahrheit mit Gewissheit nicht nur im Wein, sondern irgendwo zwischen all den Innviertler Köstlichkeiten – Most, Wein oder Bier. Und wenn es um Geschmäcker geht, gibt es kein falsch und kein richtig. Nur ein Gesundheit, zum Wohl oder Prost! In diesem Sinne!

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Artikel Roman Kloibhofer 20. Oktober 2016 - 00:04 Uhr
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